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Anlegerverlag Zalando: Bis hierhin und nicht weiter, sonst wird es noch ungemütlicher

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
07.11.2018, 12:47  |  399   |   |   

Gestern führte die Bilanz des dritten Quartals beim Online-Händler Zalando (ISIN: DE000ZAL1111) zu einem herben Verlust um die 8,5 Prozent in der Aktie, heute fällt sie unter dem Beschuss von Kursziele senkenden Analysten weiter. Zur Stunde zwar nicht mehr allzu sehr, aber viel Luft nach unten hätte die Aktie auch nicht mehr, bevor es zu einem auch längerfristig relevanten Short-Signal käme. Eigentlich sogar gar keine, denn:

Mit dem Kurs von 31,11 Euro zur Mittagszeit ist die Aktie genau an der langfristigen, knapp nach dem Börsengang Ende 2014 entstandenen Aufwärtstrendlinie dran. Die Linie, die gerade erst im Oktober als Reaktion auf eine im September lancierte Gewinnwarnung getestet wurde und da auf Basis des Wochenschlusskurses hielt. Daher könnte man sagen, dass Zalando noch eine Art „Letzte-Chance-Zone“ bis zu diesem Oktober-Verlaufstief bei 30,18 Euro hätte. Aber ob die verbliebenen Bullen es riskieren wollen, es dahingehend darauf ankommen zu lassen? Wohl kaum. Das Problem könnte sein, dass es hier nicht mehr darauf ankommt, was die Bullen wollen. Grund:

 

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Dass die Aktie auf dieses Zahlenwerk hin fiel, obgleich man ja eigentlich schon nach der Gewinnwarnung im September mit einem immensen Abverkauf auf das sehr schwach gelaufene dritte Quartal reagiert hatte, ist bezeichnend. Denn das deutet an, dass viele wohl nicht so recht davon überzeugt sind, dass Zalando dieses schwache Quartal aufholen kann. Der zu lange, zu heiße Sommer habe Bestellungen, die sonst schon im Spätsommer Richtung Herbst erfolgt wären, massiv reduziert, so begründete Zalando die Lage. Aber was die Akteure nicht übersehen konnten:

Der Umsatz war gegenüber dem dritten Quartal trotzdem um elf Prozent gestiegen, aber in den Büchern stand statt eine Mini-Gewinns im Vorjahr diesmal ein dickes Minus. Was zwei Dinge zeigt: Bei Problemen bleiben nur noch Rabatte, um die Ware loszubekommen … und das in einem Umfeld, das ohnehin von sehr niedrigen Margen gekennzeichnet ist. So gesehen wird es spannend sein zu sehen, ob es tatsächlich gelingt, die jetzt belagerte Trendlinie und das Tief bei 30,18 Euro zu halten. Wenn das misslingt, wäre der Weg nach unten erst einmal offen.

 

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