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Der Ruhestand steht vor der Tür? So sichert man sich richtig ab

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
07.11.2018, 17:00  |  634   |   |   

Der Oktober war ein brutaler Monat für die Börse, und die Voltilität hat zweifellos als Weckruf für die Anleger jeden Alters gedient. Während jüngere Menschen jedoch gut positioniert sind, um einem längeren Abschwung standzuhalten, ist das bei Rentnern eine andere Geschichte. Wenn du planst, innerhalb des nächsten Jahres in den Ruhestand zu gehen, könntest du zur Zeit kurz vor der Panik stehen.

Das Problem bei der Pensionierung, gerade wenn der Markt einbricht, besteht darin, dass du riskierst, tatsächliche Verluste in deinem Portfolio zu erleiden, wenn du gezwungen bist, zu verkaufen, um deine Lebenshaltungskosten zu decken. Denke daran, dass der Wert deines Portfolios im Laufe der Zeit steigen und fallen kann, ohne dass du tatsächlich Geld verlierst, vorausgesetzt, du löst deine Anlagen nicht auf. Wenn du jedoch gezwungen bist, während eines Abschwungs zu verkaufen, dann realisierst du tatsächlich einen Verlust. Dies könnte auf lange Sicht negative Auswirkungen haben.

Hier ist eine weitere Möglichkeit, die Situation zu betrachten. Stell dir vor, du verfolgst die Strategie, jedes Jahr im Ruhestand 4 % des Wertes deines Portfolios abzuheben. Stellen wir uns auch vor, dass dein Portfolio zu Beginn des Jahres 500.000 US-Dollar wert war. Wenn wir eine 4-prozentige Auszahlungsrate auf diese 500.000 US-Dollar anwenden, kommen wir auf ein Jahreseinkommen von 20.000 US-Dollar. Was passiert jedoch, wenn dein Portfoliowert auf 450.000 US-Dollar genau in dem Moment sinkt, als du damit beginnen wolltest, Auszahlungen vorzunehmen? Plötzlich kannst du nur 18.000 US-Dollar pro Jahr abheben. Was jedoch noch schlimmer ist, du riskierst, dich von diesem Rückgang von 50.000 US-Dollar nicht zu erholen.

Offensichtlich ist das ein beängstigendes Risiko. Um es zu minimieren, schlagen wir dir drei Schritte vor, die du unternehmen könntest.

1. Habe Geld zur Verfügung

Das Schöne daran, Geld auf einem normalen Bankkonto zu haben, ist, dass es, sobald es einmal drin ist, nicht an Wert verlieren kann. Wenn du in den nächsten Monaten einen bestehenden Notfallfonds ausbaust oder auffüllst, wirst du Geld zur Verfügung haben, wenn du tatsächlich in Rente gehst und Geld brauchst, um deine Rechnungen zu bezahlen. So kannst du die Zeit überbrücken, dem Markt etwas mehr Zeit zur Erholung zu geben und die daraus resultierenden Verluste minimieren.

2. Zurück an die Arbeit

Wenn du dein ganzes Leben lang und hart gearbeitet hast, mag es nicht ideal erscheinen, einen Job im Ruhestand anzunehmen. Wenn jedoch der Markt in einer Krise steckt, bist du besser dran, selbst zusätzliches Geld zu generieren, als deine Ersparnisse zu verwenden.

Stell dir vor, dass du Teilzeit arbeitest und das verlorene Geld selbst verdienst. Wenn sich der Markt nach diesem Jahr erholt, hast du den Wert deines persönlichen Rentenfonds durch diese zusätzliche Arbeit erhalten.

Du hast viele Möglichkeiten, im Ruhestand zu arbeiten, also denke darüber nach, was dir am meisten Spaß macht. Wenn du bei deiner früheren Arbeit Spaß hattest, kannst du dich für einen Beraterposten in deinem alten Bereich entscheiden. Wenn es dir jedoch nicht gefiel, erwäge, dein eigenes Unternehmen zu gründen, das dich deinen Träumen näher bringt.

In den Ruhestand während eines Markteinbruchs zu gehen ist nicht ideal, aber es ist eine Situation, die oft nicht zu ändern ist. Leider wissen wir nie genau, wann der Markt eine langfristige Wende zum Schlechteren nehmen wird. Wenn du jedoch die oben genannten Schritte befolgst, bist du besser darauf vorbereitet, diesen Turbulenzen standzuhalten.

Der größte Rentenfehler

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 01.11.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.


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