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Wohnhochhäuser Attraktivitätssteigerung in den unteren Etagen

Gastautor: Thomas Zabel
07.11.2018, 17:59  |  211   |   |   

Muss es im Wohnhochhaus immer die obere Etage sein? So pauschal lässt sich das nicht sagen - auch die unteren Etagen können attraktiv sein!

In ganz Deutschland werden immer mehr Wohnhochhäuser gebaut, und vor allem die Wohnungen in den oberen Etagen sind begehrt. Kein Wunder, denn sie bieten ihren Bewohnern eine tolle Aussicht über die Stadt, einen unverbaubarer Blick in den Himmel und unvergleichliche Lichtverhältnisse. Einige besonders Glückliche haben womöglich sogar eine Dachterrasse ganz nah am Himmel. Die unteren Etagen können da nicht mithalten – oder?

Hochhaus-Feeling hängt nicht nur von der Höhe ab 

Ein beliebter Kaufanreiz für die unteren Etagen ist ein geringerer Quadratmeterpreis. Doch es gibt noch deutlich mehr Möglichkeiten, die unteren Wohnungen attraktiv zu machen. Wie bei jedem Gebäude steht und fällt die Qualität von Hochhäusern mit ihrer Architektur. Das fängt bei der Fassade an, deren hochwertige Optik bereits dafür sorgen kann, dass sich alle Bewohner dem Gesamtgebäude verbunden fühlen, und geht im Inneren weiter. Um dort das begehrte Hochhaus-Gefühl zu erzeugen, gibt es einige Tricks: Großzügige Fenster sorgen auch in den einstelligen Etagen für bessere Lichtverhältnisse, und eine raumhohe Verglasung lässt die Bewohner spüren, dass sie sich in einem modernen Hochhaus befinden. Steht das Gebäude günstig, beispielsweise an einem Hang, kann sogar die begehrte weite Aussicht geboten werden. Einzelne Wohnhochhäuser werden zudem nicht als Turm „aus einem Guss“ errichtet, sondern mit einem breiteren Sockel, der ganz neue Möglichkeiten eröffnet: Einerseits lässt die größere Gesamtfläche andere Grundrisse für die unteren Wohnungen zu, weshalb diese auch für andere Zielgruppen – beispielsweise größere Familien – attraktiv werden. Andererseits ergibt sich zusätzlicher Raum für Dachterrassen und -gärten.

 

Gemeinschaftsflächen erhöhen Wohnqualität

Nicht nur ein stimmiges Design sorgt für das besondere Flair moderner Wohnhochhäuser. Zusätzliche Amenities wie Fitnessräume, Coworking-Spaces und eine Dachterrasse stehen allen Bewohnern offen – egal ob aus der dritten oder der dreißigsten Etage. Diese Gemeinschaftsflächen laden dazu ein, im ausgewählten Kreis miteinander zu trainieren oder den Panoramablick über die Stadt zu genießen. Denn Bewohner identifizieren sich nicht nur mit dem Gebäude. Die Verbundenheit mit den Nachbarn ist ebenfalls ein wichtiger Teil des Lebensgefühls Wohnhochhaus

Visualisierung: Gemeinschaftlich genutztes Sonnendeck im 43. Stock für die Bewohner des Grand Towers in Frankfurt.

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Und was ist mit den Platzangstphobikern. Wenn die Schweissausbrüche bekommen, wenn ihnen bewusst wird, welche Massen über ihnen aufgetürmt sind, dann haben die unteren Stockwerke auch ein Problem.

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