DAX-1,86 % EUR/USD+0,18 % Gold+0,30 % Öl (Brent)-0,75 %

Apple, Netflix, Brent – jetzt noch einsteigen

Gastautor: Daniel Saurenz
09.11.2018, 06:00  |  508   |   |   

Öl_Rohstoffe_FotoliaDie USA haben die seit Monaten angekündigten Wirtschaftssanktionen gegen Iran in Kraft gesetzt.  Die Inliner ST5E1B auf die Nordseesorte Brent und ST5E2Q auf WTI bleiben weiterhin ein attraktives Investment. Mit jeweils knapp 20 Prozent Puffer in beide Richtungen, liefern sie eine solide Rendite. Bei den US-Tech-Werten gab es am Mittwoch den vermeintlichen Startschuss für die Jahresendrally.

Hier eine Auswahl von Produkten auf die US-Techs:

Apple Turbo-Bull - MF52LT

Apple Discounter - DS6DV7

Facebook Discounter - VA7YGD

Netflix Discounter - MF5WCT

Ergänzend blicken wir auf die spannende Rohstoffkolumne von Vontobel

Rohöl: Iran-Sanktionen lassen Markt kalt

Öl_rohstoffeAm Montagmorgen, den 4. November um 6.00 Uhr MEZ war es soweit: Die USA haben die seit Monaten angekündigten strikten Wirtschaftssanktionen gegen Iran in Kraft gesetzt, um die zentralen Branchen der dortigen Wirtschaft – Ölexport, Finanzen, Verkehr – de facto zum Erliegen zu bringen. Teheran fühlt sich angegriffen und bezeichnete die Strafmaßnahmen gegen die Öl- und Finanzwirtschaft als »Wirtschaftskrieg«. Der iranische Präsident Hassan Ruhani kündigte prompt an, die neuen Strafmaßnahmen der USA mit „Stolz“ zu umgehen. »Amerika wollte Irans Öl-Verkäufe auf null kürzen«, sagte er während eines Treffens mit Wirtschaftsexperten, das vom Staatsfernsehen übertragen wurde. »Aber wir werden unser Öl weiterverkaufen.« Man werde die Sanktionen brechen.

Neu bei Vontobel: Die App deritrade macht das Zertifikate-Investment so einfach wie noch nie. Neben der Verwaltung ihres Portfolios, verpassen Sie durch die In-App-Push-Benachrichtigungen keine wichtigen Entwicklungen mehr. Und wer noch nicht genug hat, liest den Blog und informiert sich über die neuesten Produktempfehlungen. Mehr dazu lesen Sie hier…

Am Ölmarkt haben die neuen Sanktionen zu Wochenbeginn keine Spuren hinterlassen. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent fiel sogar leicht zurück auf 72,50 US-Dollar je Barrel. Die auffallend passive Reaktion kann auch damit erklärt werden, dass sich die Märkte seit Langem auf die Sanktionen vorbereiten konnten. Anleger hatten sich zuvor bereits mit Öl eingedeckt. Anfang Oktober war der Ölpreis zwischenzeitlich auf ein Vier-Jahres-Hoch gestiegen. Außerdem soll es nicht zu einem sofortigen vollständigen Ausfuhrstopp kommen, da acht Länder weiterhin Öl aus dem Iran beziehen dürfen. Dem Vernehmen nach handelt es sich u. a. um Südkorea, Japan, Indien, China und der Türkei. Anderen Ländern droht Washington dagegen weiter mit Sekundärsanktionen, falls die gegen Iran verhängten Verbote umgangen werden.

Die Ausweitung des Ölangebots durch die OPEC, Russland und die USA trägt darüber hinaus zur Entspannung am Ölmarkt bei. Die OPEC produziert nach Informationen der Commerzbank inzwischen ca. 1 Mio. Barrel pro Tag mehr als noch im Sommer. Hinzu kämen ca. 400.000 Barrel pro Tag an zusätzlichem Angebot aus Russland und ca. 300.000 Barrel pro Tag aus den USA. »Die Sorge vor einem knapperen Angebot wegen der fallenden Ölexporte aus dem Iran wurde damit weggespült«, hieß es. Mittlerweile bestehe sogar die Möglichkeit, dass der Ölmarkt im laufenden Quartal überversorgt sei, sagt Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank: »Dem Ölmarkt droht eine spürbare Angebotsverknappung im vierten Quartal.«

Gold: Nachfrage zieht an

goldbarren12Der Goldpreis verharrte zu Wochenbeginn bei 1.232 US-Dollar/Feinunze und notierte damit immerhin rund vier Prozent höher als noch vor einem Monat. Das World Gold Council hat über die Gold-Trends des dritten Quartals 2018 berichtet. Demnach zeigte sich die Goldnachfrage der Zentralbanken weiterhin robust. Auch die Verbrauchernachfrage nach Gold verlief laut der Lobby-Organisation zufriedenstellend. Sie zog im Zeitraum Juli bis Ende September gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 13 Prozent an. Insgesamt erreichte die Goldnachfrage im Sommerquartal einen Wert von 964,3 Tonnen. Dies entspricht einer Steigerung von 6,2 Tonnen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel