DAX+0,25 % EUR/USD-0,56 % Gold-1,52 % Öl (Brent)+0,39 %

Drei teure Fehler beim Sparen und Investieren, die du dir hoffentlich sparst

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
11.11.2018, 08:59  |  582   |   |   

Arbeiten und Geldverdienen sind für die meisten von uns wohl untrennbar mit einem selbstbestimmten Leben verknüpft. Auch Sparen gehört für viele von uns regelmäßig dazu, mit dem sinnvollen und renditestarken Investieren hapert es jedoch so manches Mal.

Um sicherzustellen, dass du beim Sparen und Investieren die grundlegenden Weichen richtig stellst, habe ich im Folgenden nun drei teure Fehler gesammelt, in der Hoffnung, dass du dir diese am besten schon heute sparst.

Keine Budgets

Ein wesentlicher Fehler, der vor allem beim Sparen ansetzt, liegt häufig in der Nichterstellung von Budgets. Diese kleinen gedachten Geldtöpfe mit finanziellen Mitteln für Wohnen, Versorgung, Freizeit, Urlaub und dergleichen können jedoch einen nicht unerheblichen Unterschied ausmachen – vor allem, wenn man konkrete Sparziele hat.

Zum einen stellt bereits das Aufstellen eines Budgetplans sicher, dass man lediglich das plant auszugeben, was man für den alltäglichen Bedarf ausgeben möchte. Ein Monat kann schließlich vor allem zum Ende hin lang werden und so mancher anfangs ambitionierte Sparer, der lediglich in den Tag hineinlebt, verliert dann schnell den Überblick (oder pfeift auf seine ursprüngliche Zielvorgabe).

Zum anderen erlangt man durch das Aufstellen von Budgets auch Kontrolle über seine Finanzen. Nicht nur, dass man sich zu Beginn überlegen muss, was man wohl effektiv jeden Monat an Einnahmen und Ausgaben hat, und somit erst ein Gefühl für seine Ausgaben bekommt. Nein, durch die Steuerung und Einteilung der jeweiligen Budgets kann man durchaus auch auf unnötige oder zu hohe Ausgaben stoßen, die man in der Folge reduzieren kann.

Das Erstellen spezieller, auf deine Lebenslage abgestimmter Budgets kann daher bereits ein erster sehr wichtiger Schritt sein, um mit einem effizienten Sparen überhaupt erst zu beginnen.

Die Altersvorsorge wird zu weit nach hinten geschoben

Ein zweiter, vor allem im Nachhinein sehr teurer Fehler ist es, wenn man die Altersvorsorge in jungen Jahren vor sich herschiebt. Auch wenn es leicht verständlich ist, dass es gerade zu Beginn des Erwerbslebens gewiss aufregendere Themen gibt als die Vorsorge für die vermeintlich weit entfernte Rentenzeit, macht sich das frühe Weichenstellen durchaus bezahlt.

Wer nämlich früh mit der Altersvorsorge anfängt, ruhig zunächst auch mit kleineren Beträgen, kann sein Geld länger für sich arbeiten lassen und profitiert dadurch stärker vom Zinseszinseffekt.

Gerade bei der Altersvorsorge gilt daher: je früher, desto besser. Und wer weiß, wenn du noch dazu so manch andere kluge Entscheidung triffst, wirst du vielleicht gar nicht so lange arbeiten müssen, wie es der Gesetzgeber eigentlich von dir verlangt.

Investieren ohne Wagemut

Wo wir gerade schon bei klugen Investitionsentscheidungen sind. Ein dritter, sehr teurer Fehler ist das Anliegen mit niedrigen Renditen. Auch wenn Festgeld, Tagesgeld, Lebensversicherungen und das liebe Girokonto auf den ersten Blick als sicher erscheinen – absolut gesehen verschwindet hier schließlich zunächst nichts –, frisst die Inflation langsam, aber sicher den Wert deines hart ersparten Geldes auf.

Um sich vor dieser kaufkraftvernichtenden Entwicklung zu schützen, hilft nur eines: eine gehörige Prise Wagemut, um sein Geld langfristig für sich arbeiten zu lassen. Idealerweise natürlich mithilfe von Aktien.

Auch wenn einem bei dieser Form der Geldanlage kurz- bis mittelfristig die Volatilität einen Strich durch die Rechnung machen kann, neigten die breiten Börsen langfristig dazu, immer höhere Pegelstände zu erklimmen. Und falls du einen existenzbedrohenden Crash fürchtest wie beispielsweise im Börsenjahr 1929, lass dir an dieser Stelle gesagt sein, dass der S&P 500 ab einer Haltedauer von 20 Jahren innerhalb der vergangenen 150 Jahre nie eine negative Rendite eingebracht hat. Eine solche statistische Gewissheit dürfte wohl auch Mut für die kommenden 150 Jahre machen.

Sei schlau, investiere und spare nicht für lau

Investieren und Sparen ist daher eigentlich kein Hexenwerk – vor allem nicht, wenn man lediglich ein paar Fehler vermeidet. Wer jedoch einen Überblick über seine Finanzen hat, früh damit beginnt, für die Altersvorsorge zu sparen, und sein Geld effektiv für sich arbeiten lässt, macht bereits einiges richtig. Und wird sich in einigen Jahren oder Jahrzehnten wohl über ein üppiges finanzielles Polster freuen können.

Früher Ruhestand - Finanziell Unabhängig: der komplette Guide

Erfahre in dem Report „Früh in den Ruhestand - Finanziell unabhängig – der komplette Guide“ worauf es ankommt, um dir in Zukunft den Lebensstandard leisten zu können, von dem du träumst, ohne unbedingt hart dafür arbeiten zu müssen. Außerdem: Wie du finanzielle Unabhängigkeit erreichen kannst. Und: Techniken, die „Frührentner“ für sich entdeckt haben, um das Sparbudget effektiv zu erhöhen … ohne dabei zu verzichten. Jetzt für kurze Zeit HIER kostenlos abrufen!

Mehr Lesen

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.


The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel