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12.11.2018, 08:15  |  299   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex schloss die Handelswoche trotz zwischenzeitlicher guter US-Vorgaben nach den dortigen Wahlen mit nur minimaler Veränderung ab und gewann nur 0,09 Prozent hinzu. Am Freitag beendete der DAX den Xetra-Handel mit einem ebenso mickrigen Plus von 0,02 Prozent bei 11.529,16 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug 4,476 Mrd. Euro. Die restlichen liquiden europäischen Leitindizes wiesen zum Wochenschluss durchweg leichte Kursverluste auf. Der EuroStoxx50 ging mit einem Minus von 0,25 Prozent bei 3.229,49 Zählern aus dem Handel. An der Wall Street konnten sich die Zugewinne nach den US-Wahlen nicht halten. Der Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 hatten am Freitag allesamt Verluste zu verbuchen. An der Technologiebörse NASDAQ verlor der NASDAQ100 mit 1,67 Prozent auf 7.039,15 Punkten am stärksten. Der größte Verlierer war die Aktie des Videospiele-Konzerns Activision Blizzard. Die Aktie des kalifornischen Unternehmens fiel bis zum US-Börsenschluss um 12,39 Prozent auf 55,01 US-Dollar zurück, nachdem die Quartalszahlen enttäuschten. Der Rückgang der monatlichen Nutzerzahlen und der Ausblick führten schließlich zum Kurseinbruch. Zu den hervorzuhebenden Werten im Dow Jones gehörten die Aktien von Walt Disney. Die aktuellen Quartalszahlen übertrafen die Prognosen der Analysten. Die Zahlen von Walt Disney ließen bereits einen Blick auf die Gesamtjahreszahlen zu, da der Konzern bereits über sein viertes Quartal berichtete (das Geschäftsjahr endete am 30. September). Der Gesamtumsatz lag bei 59,4 Mrd. US-Dollar und der Gewinn stieg auf 12,6 Mrd. US-Dollar. Die Ankündigung von Walt Disney, sich nun auch verstärkt auf den Online-Streaming-Markt zu konzentrieren, führte zu einem Kurseinbruch bei Netflix. Von der volkswirtschaftlichen Seite gab es am Freitag zum Beispiel BIP-Daten für den September aus Großbritannien. Das Wachstum lag bei 0,0 Prozent und führte leider einmal mehr vor, wie die Brexit-Unsicherheit auch in der britischen Wirtschaft angekommen ist. Auch die britische Industrieproduktion legte 0,0 Prozent zu, obwohl hier wenigstens mit einem Plus von 0,1 Prozent für den September gerechnet wurde. Die Erzeugerpreise aus den USA für den Monat Oktober waren indes überraschend gut ausgefallen. Anstatt der Konsensschätzungen von einem Plus von 0,3 Prozent, wurden diese mit einem Plus von 0,6 Prozent doppelt so hoch ausgewiesen. Dies liefert eine weitere Indikation für die anziehende Inflation in den USA und könnte die US-Notenbank Federal Reserve in ihren Zinserhöhungszyklus bekräftigen.

Am Montag bliebt der volkswirtschaftliche Datenkalender nahezu ohne relevante Ereignisse. Am Morgen wurden bereits französische Arbeitsmarkdaten ausgewiesen, um 10:00 Uhr folgt noch die italienische Industrieproduktion im September. Von der Unternehmensseite veröffentlichten am Morgen der DAX-Konzern Infineon, sowie die beiden MDAX-Konzerne Lanxess und Talanx Quartalszahlen. Obendrein wird am Montag das ifo-Weltwirtschaftsklima publiziert. In den USA könnte es insgesamt etwas ruhiger angehen, denn der Veteran´s Day ist ein US-Feiertag, an dem zumindest die Anleihemärkte geschlossen bleiben.



Die asiatisch-pazifischen Leitindizes tendierten am Morgen noch uneinheitlich. Die festlandchinesischen Märkte hingegen lagen solide im grünen Bereich und auch die US-Futures wiesen durchweg Zugewinne auf. Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 11.580 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex beendete den Xetra-Handel am Freitag mit einem Plus von 0,02 Prozent bei 11.529,16 Punkten nahezu unverändert. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 02. November 2018 bei 11.689,96 Punkten bis zum jüngsten Verlaufstief des 09. November bei 11.418,35 Punkten, wären die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen näher abzuleiten. Die Widerstände wären bei den Marken von 11.555/11.586/11.626/11.690 Punkten, sowie bei den Projektionen von 11.754/11.794 und 11.858 Punkten zu ermitteln. Die Unterstützungen fänden sich bei 11.483/11.418/11.354 und 11.251 Punkten als Kursziele anpeilen. Weiterhin bleibt das Jahrestief bei 11.051,04 Punkten die übergeordnete und zentrale Unterstützung.


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