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Anlegerverlag Commerzbank: Böden können auch brechen …

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
16.11.2018, 12:13  |  695   |   |   

Seit der am 8. November präsentierten Quartalsbilanz ist es um die Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001) auf der Nachrichtenseite eher ruhig geworden. Das einzige, was da herausstach, ist die Aussage des Deutsche Bank-CEOs Sewing, dass er seitens der Politik keinen Druck verspüre, was eine mögliche Übernahme der Commerzbank angeht. Das ist nicht gerade erfreulich, aber eigentlich wissen diejenigen, die bei der CoBank-Aktie auf eine solche Entwicklung spekulieren, dass das wenn, dann erst in ein, zwei Jahren angegangen werden könnte. Aber was den Kurs angeht, ist etwas anderes bemerkenswert:

Ohne neue Nachrichten tendiert die Aktie doch eher abwärts. Die Quartalsbilanz löste einen kurzen Hüpfer aus, nach dem Motto „es hätte doch schlimmer kommen können“, seither bröckelt der Kurs aber wieder ab, hat den Level, den die Aktie vor der Quartalsbilanz-Veröffentlichung hatte, bereits unterboten. Was daran erinnert: Böden können auch brechen.

 

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Es ist zwar richtig, dass sich bei der Aktie ein massiver Boden ausgebildet hat, nachdem es seit Juni gleich viermal gelang, den Kurs aus der Zone 7,91 zu 8,00 Euro wieder nach oben zu ziehen. Aber weiterhin reicht das nicht aus, um die Bullen wirklich nachhaltig zu mobilisieren. Der Boden wäre erst vollendet und damit trittfest, wenn die Commerzbank die daraus resultierende, darüber liegende Handelsspanne nah oben verlassen würde. Und das hieße: Schlusskurse über 10,05 Euro. Das ist weit weg. Der Boden wäre näher. Und …

… wie reizvoll wäre es für die Leerverkäufer, hier durchzubrechen. Immerhin kann man sich ausrechnen, dass da eine ganze Menge an Stop Loss-Verkaufsorders liegt, die allesamt im Fall eines klaren Breaks unter 7,91 Euro ausgelöst und den dann entstehenden Abwärtsimpuls noch intensivieren würden. Gut möglich also, dass man es versucht. Darauf zu wetten, wäre indes nicht ungefährlich, denn dass die Bären dann in einen solchen Selloff hinein eindecken und die meisten Akteure erneut auf dem falschen Fuß erwischen, indem sie dann umgehend dort Long gehen, wo alle anderen gerade aussteigen, wäre keineswegs untypisch und würde ein vermeintlich klares Short-Signal zur Bärenfalle machen, daher: Vorsicht!

 

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