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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
18.11.2018, 20:35  |  697   |   |   

Neuer Chef für Googles Cloud-Geschäft

MOUNTAIN VIEW - In Googles Cloud-Geschäft gibt es einen Führungswechsel. Die bisherige Chefin Diane Greene zieht sich zurück, die Führung übernimmt im kommenden Jahr der frühere Oracle -Manager Thomas Kurian. Er hatte den Software-Konzern, bei dem er zuletzt die Produktentwicklung leitete, erst im September verlassen. Nach damaligen Informationen des Finanzdienstes Bloomberg hatte er Differenzen mit Gründer Larry Ellison über die Strategie. Kurian wollte demnach mehr Oracle-Software in Cloud-Services von Konkurrenten wie Amazon oder Microsoft laufen lassen - während Ellison auf die hauseigene Infrastruktur gepocht habe.

ROUNDUP: Rhön-Klinikum will Ionenstrahl-Therapiezentrum komplett übernehmen

BAD NEUSTADT/MARBURG/HEIDELBERG - Neue Hoffnung für die Marburger Ionenstrahl-Therapie: Wenn alles glatt geht, übernimmt das Rhön-Klinikum ab dem nächsten Jahr die insolvente Marburger Ionenstrahltherapie-Zentrums GmbH als Alleingesellschafterin.

Musterverfahren gegen Mercedes-Benz-Bank soll Ende Januar beginnen

STUTTGART - Das Oberlandesgericht Stuttgart will sich von Ende Januar an mit der Musterfeststellungsklage gegen die Autokreditverträge der Mercedes-Benz-Bank befassen. Für den 25. Januar hat der 6. Senat unter dem Vorsitzenden Richter Oliver Mosthaf bereits einen ersten Termin angesetzt, wie die beteiligten Parteien bestätigten. Geklagt hat die Schutzgemeinschaft für Bankkunden, die Mängel in den Widerrufsregeln der Kreditverträge der Bank sieht.

Thyssenkrupp: Weniger Abfindung für Ex-Chef wegen Kartellermittlungen

ESSEN - Das Ermittlungsverfahren gegen Thyssenkrupp wegen möglicher Kartellabsprachen bei Stahlpreisen könnte auch Folgen haben für die Abfindung des früheren Vorstandschefs Heinrich Hiesinger. "Das sind Themen aus der Zeit vor Heinrich Hiesinger, die mit seiner Rolle nichts zu tun haben", sagte Compliance-Vorstand Donatus Kaufmann zwar der Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag). "Trotzdem wird die Rückstellung, anders als üblich, Auswirkungen auf die Abfindung von Heinrich Hiesinger haben." Der im Sommer zurückgetretene Thysssenkrupp-Chef habe selbst Wert darauf gelegt, dass die Konzernrisiken bei der Berechnung seiner Abfindung voll berücksichtigt würden.

Interpol erneuert Fahndung gegen Ungarns Mol-Chef Hernadi

ZAGREB/BUDAPEST - Gegen den Generaldirektor des ungarischen Mineralöl-Kozerns Mol , Zsolt Hernadi, läuft wegen Korruptionsvorwürfen aus Kroatien erneut eine Interpol-Fahndung. Nach Anhörung der Vertreter Ungarns und Kroatiens entschied das Exekutivkomitee der internationalen Polizeiorganisation am Rande ihrer Jahreshauptversammlung in Dubai, den 2016 aufgehobenen internationalen Haftbefehl zu erneuern. Das teilte das kroatische Innenministerium am Samstagabend in Zagreb mit.

VW-Chef kritisiert Politik und fordert eine 'echte Agenda Auto'

WOLFSBURG - VW -Chef Herbert Diess hat von der Bundespolitik eine positivere Haltung gegenüber der Autoindustrie gefordert. "Leider kann sich zurzeit anscheinend kaum jemand in der deutschen Parteienlandschaft eine positive Perspektive für das Auto vorstellen", sagte Diess der "Bild am Sonntag". Es fehle in Deutschland eine "echte Agenda Auto". Außerdem habe man sich viel zu lange mit Diesel-Gipfeln aufgehalten. "Insgesamt nehme ich wahr, dass wir nur von Umfrage zu Umfrage denken, von Wahl zu Wahl. So können wir den Wirtschaftsstandort nicht weiterentwickeln", sagte Diess.

Versandhändler Weltbild sieht sich nach Insolvenz auf gutem Weg

AUGSBURG - Mehr als vier Jahre nach der Insolvenz sieht sich der Versandhändler Weltbild auf einem guten Weg. "Wir sind, was den Jahresüberschuss betrifft, nach der Insolvenz wieder knapp im Plus", sagte Geschäftsführer Christian Sailer der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). "Die Trendwende ist gelungen. Es geht aufwärts, wir haben die Talsohle durchschritten." Sailer räumte allerdings ein, dass unterm Strich nach wie vor Stellen abgebaut und Filialen geschlossen würden.

'Spiegel': Bahn braucht weitere Milliarden für Investitionen

BERLIN - Die Deutsche Bahn hofft nach einem Bericht des "Spiegel" auf deutlich höhere Investitionszuschüsse vom Bund. Für den Zeitraum 2020 bis 2025 erwartet der Vorstand demnach jährlich bis zu sieben Milliarden Euro, wie das Magazin unter Berufung auf Unterlagen für die Aufsichtsratssitzung nächste Woche berichtet.

Zu viele Verspätungen: Bahn tauscht Fernverkehr-Vorstand aus

BERLIN - Die vielen Verspätungen bei der Deutschen Bahn haben personelle Konsequenzen. Künftig soll Philipp Nagl als Vorstand Produktion bei der zuständigen Tochter DB Fernverkehr dafür sorgen, die ICE nach der Instandsetzung schneller wieder auf die Schienen zu bekommen. Der bisherige Fahrplanchef folgt Kai Brüggemann, der "sein Vorstandsamt auf eigenen Wunsch niedergelegt und das Unternehmen verlassen" hat, wie ein Bahnsprecher am Sonntag in Berlin sagte. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet.

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