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Aktien Wien Schluss: Erneut sehr schwach
Foto: Oliver Berg - dpa

Aktien Wien Schluss Erneut sehr schwach

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
20.11.2018, 18:54  |  379   |   |   

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag erneut mit deutlichen Kursverlusten geschlossen. Der ATX rutschte um 1,62 Prozent auf 3029,49 Punkte ab. Wieder waren der italienische Staatshaushalt, der Brexit und Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum die bestimmenden Themen an den Finanzmärkten. Zudem lieferten die US-Börsen - allen voran der Tech-Sektor - klar negative Impulse. Auch die Ölpreise gerieten unter Abgabedruck. Der Euro büßte gegen den Dollar an Wert ein.

Am Nachmittag rückten auch aktuelle US-Konjunkturdaten in den Fokus: Die Aktivität in der US-Bauwirtschaft hatte im Oktober wieder etwas angezogen, allerdings schwächer als erwartet.

Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Aktien aus dem Rohstoff-Sektor, Finanzwerte und Tech-Titel unter den größeren Verlierern. In Wien büßten Raiffeisen 2,99 Prozent auf 25,64 Euro ein. Bawag verloren 2,24 Prozent auf 37,52 Euro ab und Erste Group schlossen 1,55 Prozent tiefer bei 34,92 Euro.

Klar im Minus lagen auch die Versorger. So knüpften Verbund mit minus 2,02 Prozent auf 35,86 Euro an die deutlichen Vortagesverluste an. EVN rutschten um 3,89 Prozent auf 14,32 Euro ab und führten damit die Verliererliste im ATX an.

Voestalpine schlossen 3,01 Prozent tiefer bei 29,35 Euro. Die Wertpapierexperten der Erste Group hatten ihre Anlageempfehlung für die Aktien von "Hold" auf "Accumulate" hochgestuft. Das Kursziel schraubten die Erste-Experten jedoch von 50,0 auf 36,0 Euro hinunter.

Die Wertpapierexperten von Goldman Sachs hatten ihr Kursziel für die Aktien der Österreichischen Post in einem Kommentar zu den kürzlich vorgelegten Zahlen von 34,0 Euro auf 32,0 Euro gesenkt. Das Verkaufsvotum "Sell" blieb aufrecht. Post-Aktien gaben um 1,43 Prozent auf 33,06 Euro nach.

Zumtobel zeigten sich mit minus 0,19 Prozent auf 7,78 Euro nur wenig bewegt. Der Leuchtenhersteller schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland, wurde am Nachmittag bekannt./ger/APA/he

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