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Anlegerverlag Daimler: Die Chance neuer Jahrestiefs steigt – brechen die Bären den Boden?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
21.11.2018, 13:49  |  476   |   |   

Wie letzte Woche bereits berichtet: Die Käufer wollen einfach nicht aufgeben. Ob beim DAX insgesamt oder bei Daimler im Besonderen, immer wieder wird verbissen versucht, die „Linie zu halten“, zu verhindern, dass die Notierungen Richtung Jahresende noch einmal größere Verluste ausweisen. Aber die Chancen stehen grundsätzlich auf Seiten der Bären. Sind all diese Käufe also vergeblich? Denkbar … und wenn die Käufer aufgeben, kann dadurch eine Falltür aufgehen, denn:

Das Problem ist ja, dass all diese Käufe bei Daimler (ISIN: DE0007100000) im Bereich 50/54 Euro zweifellos nach unten relativ eng abgesichert sind, weil man weiß: Fällt die 50er-Marke erneut deutlicher, wäre da zwar noch das Jahres-Verlaufstief von Mitte Oktober bei 48,77 Euro. Aber das war nur ein kurzer Ausreißer, es zählt, auf Schlusskurse bezogen, der Bereich um 49,50 Euro, dort, wo die Aktie Ende Oktober schloss … und gestern (49,78 Euro). Und wenn all diese Käufer, die seit gut einem Monat versuchen, die Schwerkraft aufzuheben (und das, wie der untere Bereich des Charts zeigt, unter recht hohen Umsätzen), dieses Ringen verlieren, würden eben diese engen Absicherungen ausgelöst. Und dann …

 

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… würde der Kurs durch diesen kurzfristigen, durch ausgelöste Stop Loss entstehenden Überhang an Verkäufen wie ein defekter Fahrstuhl in den Keller rauschen. Denn genau in einem solchen Moment käme kaum jemand auf die Idee, sich einer solchen Lawine in den Weg zu stellen und zu kaufen. Diese Käufe bewegen sich daher auf ganz dünnem Boden. Und rein von den Rahmenbedingungen her sind es eben die Bären, die die Punkte machen:

Die Absatzzahlen der letzten Monate mögen durch die Umstellung auf die neuen EU-Abgasnormen gedrückt sein, aber die wichtigen Märkte USA und China werden bekanntlich immer problematischer. Und in Europa schwindet das Wachstum, auch da wird der Wind also rauer. Der wieder etwas billigere Euro hilft da wenig. Und diese Sache mit den US-Strafzöllen ist, nur, weil sie bislang noch nicht verhängt wurden, keinen Deut weniger wahrscheinlich. Wer den US-Präsidenten genauer beobachtet weiß: Das hat er zwar momentan nicht ganz oben auf dem Zettel … aber da kommt noch was. So leicht lässt sich Mr. Trump nicht von einer fixen Idee abbringen. Also?

Also wäre es brandgefährlich, sich diesen bullishen Verteidigern anzuschließen. Würde Daimler über 54,50 Euro laufen und damit dem Mai-Abwärtstrend überwinden, wäre das ein klar bullishes Signal. Solange das aber nicht der Fall ist, sind die Chancen für die Bären klar höher.

 

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