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Eigenlob Elon Musk: Horror-Arbeitstage retteten Tesla vor Insolvenz

26.11.2018, 13:02  |  3778   |   |   

Tesla stand Anfang des Jahres kurz vor der Pleite. Nur durch Selbstaufopferung, konnte Elon Musk Schlimmeres verhindern. Dies berichtet der Firmenchef in einem Interview mit Axios, das Sonntagabend auf HBO ausgestrahlt wurde.

"Tesla befand sich wegen des Produktionsanlaufes des Model 3 wirklich in akuter Lebensgefahr. Das Unternehmen verbrannte Geld wie verrückt. Hätten wir diese Probleme nicht in sehr kurzer Zeit gelöst, wären wir untergangen. Es war sehr schwierig, sie zu lösen", so Musk.

Musk sprach auch über die persönliche Belastung, die er während der Zeit durchmachte. Er habe damals mehr als 150 Stunden in sieben Tagen gearbeitet, was zu physischen und psychischen Problemen geführt habe: "Mein Kopf und mein Herz schmerzten. Es war wirklich schrecklich. Ich kann es niemandem empfehlen. Ich habe es nur getan, weil, wenn ich es nicht getan hätte [...] Tesla womöglich gestorben wäre".

Ende Oktober konnte Musk einen Nettogewinn von 312 Millionen US-Dollar verkünden. Grund für das positive Ergebnis waren unter anderem Fortschritte bei der Produktion des Model 3. Laut dem 'Tesla Model 3 Tracker' von "Bloomberg" stellt der US-Elektroautobauer momentan wöchentlich 4.406 Fahrzeuge des Mittelklasse-Stromers her. Insgesamt hat das Unternehmen bis dato 130.851 Exemplare des Model 3 gebaut.

Die Tesla-Aktie steht am Montagmittag im Xetra-Handel ganz leicht im Minus. Ein Anteilschein kostet aktuell 290,28 Euro. (Stand: 26.11.20189, 12:01:21 Uhr)

Tesla

Quellen:

Bloomberg

CNBC

 

Wertpapier
Tesla


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Tja, ist nicht schön, aber dafür wird er mehr als fürstlich entlohnt. Intensivpfleger haben mitunter ähnliche Zeiten durchzumachen ...

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