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Unlautere ICO-Werbung US-Börsenaufsicht bestraft Boxer Mayweather und DJ Khaled

30.11.2018, 14:34  |  2033   |   |   

Zwei prominente US-Influencer müssen wegen unlauterer ICO-Werbung insgesamt 750.000 US-Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC zahlen. Die SEC geht vermehrt gegen fragwürdige ICOs und ihre Unterstützer vor.

Der US-Boxer Floyd Mayweather und der Musikproduzent DJ Khaled wurden von der US-Börsenaufsicht SEC wegen unlauterer Werbung zu hohen Geldstrafen verurteilt. Die beiden prominenten Influencer sollen auf ihren Social-Media-Kanälen virtuelle Börsengänge (ICO) beworben haben und dafür hohe Geldbeträge erhalten haben, ohne dies offenzulegen.

Im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs mit der SEC zahlte Mayweather ein Bußgeld in Höhe von 300.000 US-Dollar. DJ Khaled kam mit einer Strafe in Höhe von 100.000 US-Dollar davon. Darüber hinaus mussten die beiden ihre Einnahmen aus der illegalen ICO-Werbung in Höhe von 300.000 US-Dollar beziehungsweise 50.000 US-Dollar zurückzahlen. Insgesamt mussten die beiden 750.000 US-Dollar an die SEC zahlen.

Im September 2017 hatte Mayweather ein Bild von sich selbst auf Twitter veröffentlicht, auf dem er seinen Box-Gürtel mit der folgenden Bildunterschrift hielt: "Centra's (CTR) ICO beginnt in ein paar Stunden. Hol dir deine Coins, bevor sie ausverkauft sind, ich habe meine gekauft…".

Die SEC beschulidgt Mayweather von drei ICO-Emittenten hohe Geldbeträge für ICO-Schleichwerbung erhalten zu haben. Allein von dem umstrittenen Krypto-Unternehmen Centra Tech soll er 100.000 US-Dollar erhalten haben. Gegen die Gründer von Centra Tech läuft eine Zivilklage der SEC sowie ein Strafverfahren wegen Wertpapierbetrugs. Das Unternehmen hatte fälschlicherweise behauptet, eine Kooperation mit VISA eingegangen zu sein. Dadurch konnte es Investorengelder in Höhe von 32 Millionen US-Dollar einnehmen.

In einer Pressemitteilung warnt SEC-Co-Direktor Steven Peikin: "Anleger sollten skeptisch sein bei Investmentratschlägen, die auf Social-Media-Plattformen gepostet werden, und keine Entscheidungen auf Basis von Empfehlungen von Prominenten treffen". Influencer seien oft bezahlte Promoter und keine seriösen Anlageberater.

Quelle:

SEC


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