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Anlegerverlag Schaeffler: Trading-Chance Long greifbar?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
04.12.2018, 14:58  |  401   |   |   

16,65 Euro, das war der höchste Kurs der Aktie des Autozulieferers Schaeffler (ISIN: DE000SHA0159) in diesem Jahr. Bei 7,29 Euro lag der tiefste … und das war gerade erst am vergangenen Mittwoch. Und während viele Aktien in den letzten Tagen deutlich an Boden gutmachen konnten, machte die Schaeffler-Aktie am Montag nur einen eher moderaten Hüpfer und fällt heute bereits wieder zurück. Das könnte anders werden, und zwar umgehend. Vorausgesetzt allerdings, die Verhandlungen der drei Chefs von Daimler, VW und BMW heute in Washington verlaufen positiv. Denn Schaeffler wird gleich durch zwei Elemente gedrückt:

Durch die Gegenwart einerseits und die Sorge andererseits, die Zukunft könnte noch düsterer werden. Und das würde sie dann umgehend, wenn Trump tatsächlich Strafzölle gegen europäische Autobauer verhängt. Die Zulieferer träfe es dann noch härter als die Autobauer selbst, denn die Gewinnmargen würden sofort massiv unter Druck geraten, so sehr, dass man bei Schaeffler wohl in einigen Bereichen mehr draufzahlt. Dass bereits jetzt insgesamt nur geringe Margen erzielt werden können, ist das „Problem Gegenwart“. Das Unternehmen ist sehr diversifiziert, man könnte es aber auch „kompliziert verschachtelt und verzweigt“ nennen. Dabei werden keineswegs nur für die Automobilindustrie Teile gefertigt, aber sie spielt weiterhin eine große Rolle, sich von ihr weniger abhängig zu machen dauert seine Zeit. Zeit, die die Anleger nicht gewähren wollen, wie man am Kursbild sieht. Aber:

 

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Sollten die drei Chefs von Daimler, VW und BMW heute guter Dinge aus Washington abreisen, Schaeffler wäre ein ganzer Felsblock von der Seele genommen und ein Kurssprung zumindest recht wahrscheinlich. Drei Charthürden auf relativ engem Raum gälte es zu nehmen, um den Weg nach oben zumindest für die Trading-Ebene frei zu machen: Schaeffler müsste über die 20-Tage-Linie, das Zwischentief vom Oktober und die September-Abwärtstrendlinie hinaus. Das wäre bei Schlusskursen über 8,65 Euro geschafft … und dann wäre der Weg aus charttechnischer Sicht immerhin erst einmal bis in den Bereich 10,00/10,50 Euro frei … für einen Long-Trade eine durchaus lukrative Distanz.

 

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