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Nachrichtenquelle: flatex select
05.12.2018, 08:15  |  266   |   |   

Marktüberblick

Die satten Gewinne vom Wochenbeginn wurden am Dienstag zu einem beträchtlichen Teil wieder abverkauft. Der Deutsche Aktienindex notierte zum Xetra-Handelsschluss mit einem Minus von 1,14 Prozent bei 11.335,32 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,56 Mrd. Euro. Die im Future-DAX Dezember gerissene Aufwärtskurslücke vom Wochenbeginn ist nun wieder geschlossen. Auch die restliche liquiden europäischen Leitindizes wiesen durchweg Kursverluste auf. Der EuroStoxx50 schloss mit einem Minus von 0,80 Prozent bei 3.189,25 Punkten. Den höchsten Tagesverlust wies der FTSE MIB auf, der mit einem Minus von 1,37 Prozent bei 19.353,43 Zählern in Mailand aus dem Handel ging. Von der volkswirtschaftlichen Seite wurde während der europäischen Handelszeit um 08:00 Uhr der deutsche Großhandelsumsatz im dritten Quartal veröffentlicht. Dieser legte um 0,8 Prozent und auf Jahressicht um 2,6 Prozent zu. Um 11:00 Uhr wurden die Erzeugerpreise für die Eurozone im Oktober ausgewiesen. Diese zogen um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat an und lagen oberhalb der Erwartungen von +0,5 Prozent. Am Dienstag wurden zudem von einer Reihe von US-Konzernen Quartalsergebnisse veröffentlicht. So publizierten zum Beispiel Dollar General, Toll Brothers, HD Supply, Donaldson und AutoZone die neuesten Zahlen. Toll Brothers wies einen Gewinn je Aktie von 2,08 US-Dollar bei einem Umsatz von 2,46 Mrd. US-Dollar aus. Dollar General erreichte einen Gewinn je Aktie von 1,26 US-Dollar bei einem Umsatz von 6,41 Mrd. US-Dollar. AutoZone übertraf mit einem Gewinn je Aktie von 13,47 US-Dollar die Analystenprognosen deutlich und wies einen Umsatz von 2,64 Mrd. US-Dollar aus. An der Wall Street gingen die drei US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 durchweg mit hohen Kursverlusten aus dem Handel. Alle drei Indizes verloren deutlich oberhalb von 3 Prozent. Besonders die FANG-Aktien zogen den Markt gen Süden. Zu den größten Verlierern an der Technologiebörse NASDAQ gehörten die Werte Western Digital, Seagate Technology, Nvidia Corporation, Micron Technology und Applied Materials. Auch die Aktien der American Airlines Group „schmierten“ ab.

Am Mittwoch werden während der europäischen Handelszeit bereits am Vormittag eine Flut von Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im November veröffentlicht. Die Daten werden für Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, die Eurozone und Großbritannien zu bewerten sein. Der Oktober-Einzelhandelsumsatz für die Eurozone wird um 11:00 Uhr erwartet. Aus den USA wird am Mittwoch nicht viel zu erwarten sein. Die US-Börsen und Banken bleiben am Mittwoch geschlossen. In Gedenken an den verstorbenen US-Präsidenten Bush legen die USA somit eine Handelspause ein. Den europäischen Börsen werden zum Nachmittag hin höchstwahrscheinlich die sonst von der Wall Street kommenden Impulse fehlen.



Ausblick DAX

Die Vorgaben für die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte waren aus den USA vom Vortag katastrophal. Allein der Dow Jones fiel rund 800 Indexpunkte. Alle Märkte lagen am Morgen in Asien-Pazifik im roten Bereich, die US-Futures jedoch durchweg im grünen Bereich. Die US-Börsen bleiben im Gedenken an den verstorbenen US-Präsidenten Bush geschlossen. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 11.190 bis 11.200 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex fiel am Dienstag deutlich zurück und schloss mit einem Minus von 1,14 Prozent bei 11.335,32 Punkten. Nachbörslich fiel der DAX sogar weit unter die 11.200-Punkte-Marke. Auf Monatssicht rückt das Zwischenhoch des 02. November bei 11.689,96 Punkten und das Jahrestief des 20. November bei 11.009,25 Punkten in den Fokus einer kurzfristigen Analyse. Aufgrund dieses Kursverlaufs wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite möglicherweise genauer abzuleiten. Die Widerstände fänden sich bei den Marken von 11.350/11.430/11.530 und 11.690 Punkten. Die Unterstützungen wären bei 11.170 und 11.009 Punkten, sowie bei den Projektionen von 10.848/10.749 und 10.589 Punkten in Betracht zu ziehen.


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