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Studie Grüne "sympathischer" als CDU

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
06.12.2018, 01:07  |  1092   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Will die CDU wieder zu ihrer alten Stärke als Volkspartei zurückfinden, sollte sie sich laut einer Studie eher an den Grünen orientieren als an der AfD. Die bislang unveröffentlichte Analyse einer Infratest-Umfrage durch die Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass die Grünen inzwischen ein größeres Wählerpotenzial nach Parteisympathie haben als die CDU, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). 41 Prozent aller Wahlberechtigten halten demnach "viel oder eher viel" von den Grünen, 39 Prozent halten "viel oder eher viel" von der CDU. Gleichzeitig ist der Anteil der CDU-Anhänger, die parallel mit den Grünen sympathisieren, sechsmal so groß wie der Anteil der CDU-Anhänger, die parallel mit der AfD sympathisieren.

Hinzu kommt: Weniger als ein Fünftel aller AfD-Sympathisanten hegt überhaupt auch Sympathien gegenüber der CDU - und wäre damit grundsätzlich ansprechbar. "Die Zahlen zeigen, dass der Wunsch, die Hälfte aller AfDler zur CDU zurückzuholen, sehr unwahrscheinlich ist", sagte Bertelsmann-Forscher Robert Vehrkamp den Funke-Zeitungen. Friedrich Merz, einer der drei aussichtsreichsten Kandidaten für den Parteivorsitz der CDU, hatte als Ziel ausgegeben, die Zustimmungszahl der AfD zu halbieren. Laut Vehrkamp zeigt die Analyse, dass die CDU mit einer strategischen Neuausrichtung nach rechts bis zu sechsmal so viele Wähler an die Grünen verlieren könnte, wie sie möglicherweise von der AfD zurückholen würde. "Die CDU kann von der AfD gar nicht annähernd so viele Wähler zurückholen, wie sie an die Grünen verliert, wenn sie zu sehr mit dem rechtem Rand flirtet", so der Forscher.


2 Kommentare

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Kommentare

...erhalten kann.Perfide ist der gewählte Zeitpunkt direkt vor der Wahl.Sie ist tatsächlich gefährlich für die Grünen ,die erfolgreich das Staatsschiff via Merkel gekapert haben.Es scheint ihr wichtigstes Ziel,als letzte CDU- Kanzlerin dereinst in die Geschichtsbücher einzugehen,wenn sie es schon nicht schaffen sollte, Kohls Amtszeit zu übertreffen. Um ihrem fatalen Messianismus der Weltenrettung und der Wiedergutmachung nicht mehr wiedergutzumachender Schuld zu frönen und den endgültigen Untergang der Nation herbeizuführen ,muß der nächste Bundeskanzler Robert Habeck heißen.AKK als ihre Marionette wird dafür alles notwendige in die Wege leiten,einschließlich als Kandidatin bei der nächsten Bundestagswahl Habeck zu unterliegen .Nur Merz kann das noch vereiteln.Falls tatsächlich ein solch grün geführtes Bündnis die nächste Regierung stellt,wird der Staat schnell den Weg der venezeolanischen Demokratie gehen,um nur ein Beispiel zu geben.Dieser Ökosozialismus des 21.Jahrhunderts wird uns sehr schlimme Zeiten bescheren .Alle Ingredienzen stehen bereit.Während alles nach rechts schauen soll, ist von links die komplette Revolution schon viel weiter vorangetrieben worden und eine noch größere Cäsur steht unmittelbar bevor . Gott stehe uns bei!
Hier wird wieder von einer undurchsichtigen NGO,nämlich der Bertelsmannstiftung , mächtig Stimmung gemacht.Wer steckt dahinter und warum wird hier viel Geld eingesetzt für Einflußnahme auf die Kandidatenkür ? Von wem kommt das Geld? Von Reptilienfonds der Bundesregierung und ihrer Schattenfonds bzw.NGOs ?Ausländische NGOs wie der Sorosstiftung? Tatsächlich sind Infratestumfragen teuer ,aber liefern wertvolle Hinweise ,wie man Macht et

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