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Wie man Geld verdient – ohne wirklich zu arbeiten

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
06.12.2018, 10:00  |  581   |   |   

Während du dich zur Arbeit schleppst und vielleicht darunter leidest, dass du auf dem Weg im Verkehr feststeckst, könntest du auf die Idee kommen, dass es attraktiv sein könnte, auf andere Weise Geld zu verdienen. Das Beste wäre natürlich, Geld zu verdienen, ohne viel zu arbeiten – oder am besten gar nicht.

Ob du es glaubst oder nicht, das muss kein Wunschtraum bleiben. Es gibt viele Möglichkeiten, sich passive Einnahmen zu verschaffen. Hier sind zehn davon:

  1. Zinsen
  2. Schulden tilgen
  3. Aktienwertsteigerung
  4. Aktiendividenden
  5. Erträge aus Mietobjekten
  6. Kreditkartenprämien und Rückerstattungen
  7. Lizenzerträge
  8. Affiliate-Marketing
  9. Rentenzahlungen
  10. Refinanziere deine Hypothek – oder besorge dir eine umgekehrte Hypothek

Lass uns einen genaueren Blick auf jede dieser Möglichkeiten werfen, passive Einnahmen zu erzielen. Überleg dir, welche für dich am sinnvollsten sind.

Nr. 1: Zinsen

Zinsen sind eine klassische Form passiver Einnahmen. Du legst etwas Geld auf ein Bankkonto, eine Festgeldanlage oder eine Anleihe und bekommst dafür Zinsen. Abhängig vom wirtschaftlichen Umfeld kann das eine eher starke oder eine eher ineffektive Möglichkeit sein, Einnahmen zu generieren – oder etwas dazwischen.

Im Augenblick sind die Zinssätze ziemlich niedrig, obwohl sie sich in kleinen Schritten nach oben entwickelt haben, aber in den Achtzigerjahren gab es Zeiten, da lagen die Zinsen zum Teil im zweistelligen Bereich. Wenn du 100.000 US-Dollar hast, die durch Zinsen 12 % Rendite erwirtschaften, sind das 12.000 US-Dollar pro Jahr oder satte 1.000 US-Dollar pro Monat. Wenn du aber nur 1 % verdienst, sind es eben auch nur 1.000 US-Dollar im Jahr oder 83 US-Dollar pro Monat.

Nr. 2: Schuldentilgung

Diese Art, Einnahmen zu generieren, mag überraschend klingen, aber sie macht durchaus Sinn. Stell dir zum Beispiel vor, dass du 15.000 US-Dollar an Schulden auf deinen Kreditkartenkonten hast und dir ein nicht ungewöhnlicher Zins von 20 % auf diesen Betrag berechnet wird. Diese Schulden kosten dich also 3.000 US-Dollar an Zinszahlungen pro Jahr.

Wenn du die 15.000 US-Dollar aber zurückzahlst, behältst du die 3.000 US-Dollar in deiner Tasche. Die Rückzahlung von Schulden ähnelt sehr dem Erwirtschaften einer garantierten Rendite. In diesem Fall wirkt sie sich als Gewinn von 20 % aus – eine jährliche Rendite, die man kaum irgendwo anders finden kann, selbst an der Börse nicht.

Nr. 3: Aktienwertsteigerung

Die Investition in Aktien ist eine weitere großartige Möglichkeit, Einnahmen zu generieren oder dein Nettovermögen zu steigern. Du kaufst Aktien, von denen du glaubst, dass sie unterbewertet sind, und von denen du erwartest, dass sie an Wert gewinnen – oder du investierst einfach in einen preiswerten Indexfonds. Diese Investition sollte im Laufe der Zeit wachsen (denke daran, dass für solche Investitionen nur Geld geeignet ist, das du langfristig anlegen möchtest), was dein Portfolio wertvoller macht. Wenn du das in Einnahmen umwandeln willst, verkaufst du einfach einige Aktien.

Hier erfährst du, was du über verschiedene Zeiträume hinweg erreichen würdest, wenn deine Investitionen durchschnittlich 8 % jährliches Wachstum erzielen:

bei 8  % Wachstum über 5000 USD jährlich investiert 10.000 USD jährlich investiert 15.000USD jährlich investiert
5 Jahre  31.680 USD 63.359 USD    95.039 USD
10 Jahre  78.227 USD  156.455 USD  234.682 USD
15 Jahre  146.621 USD  293.243 USD  439.864 USD
20 Jahre  247.115 USD  494.229 USD  741.344 USD
25 Jahre  394.772 USD  789.544 USD  1.200.000 USD
30 Jahre  611.729 USD  1.200.000 USD  1.800.000 USD

BERECHNUNGEN: AUTOR.

Nr. 4: Aktiendividenden

Aktienkurssteigerungen können eine glorreiche Sache sein, aber viele Aktien bieten den Aktionären noch mehr – durch die Zahlung von Dividenden. Ziel ist es, zumindest einen Teil deines Portfolios gesunden und wachsenden dividendenzahlenden Unternehmen zu widmen – idealerweise solchen mit Dividenden, die regelmäßig und über längere Zeit gestiegen sind und auch noch Raum für weiteres Wachstum bieten.

Eine Ausschüttungsquote von rund 70 % oder weniger lässt genügend Raum für weiteres Wachstum. (Die Ausschüttungsquote ist der Betrag der jährlichen Dividende dividiert durch das Ergebnis je Aktie der letzten zwölf Monate und spiegelt so den Anteil der in Dividenden ausgezahlten Gewinne wider.) Eine Ausschüttungsquote von nahezu 100 % oder mehr kennzeichnet ein Unternehmen, das mehr ausbezahlt, als es verdient, was nicht nachhaltig ist. Hier sind einige Beispiele für größere Unternehmen mit hoher Dividendenrendite:

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