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Merkel warnt vor nicht endendem Streit - Mahnung zur Einigkeit

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
07.12.2018, 12:32  |  549   |   |   

HAMBURG (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel hat die CDU in ihrer Abschiedsrede als Parteivorsitzende mit beschwörenden Worten zur Einigkeit aufgerufen. "Wohin uns nicht enden wollender Streit führt, dass haben CDU und CSU in den letzten Jahren bitter erfahren", sagte Merkel am Freitag auf dem CDU-Parteitag in Hamburg in ihrer letzten Rede nach 18 Jahren als Parteichefin. Wohin dagegen Einigkeit die Christdemokraten führe, sei auch klar: In den 70 Jahren der Bundesrepublik hätten CDU und CSU in 50 den Bundeskanzler gestellt.

Hintergrund für die mahnenden Worte Merkels dürfte die am Nachmittag anstehende Wahl der neuen Parteispitze gewesen sein. Dabei zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz ab. Mit Spannung wurde erwartet, ob Gesundheitsminister Jens Spahn mit einem zweistelligen Ergebnis einen Achtungserfolg erzielen kann. In der CDU gibt es die Sorge, dass sich nach der Kampfabstimmung die Gräben zwischen verschiedenen Flügeln der Partei vertiefen könnten.

Merkel betonte vor diesem Hintergrund das von ihr bestimmte Motto des Parteitages: "Zusammenführen. Und zusammen führen." Nach 18 Jahren im Parteivorsitz und 72 Wahlkämpfe nach ihrer ersten Wahl im Jahr 2000 in Essen habe die CDU weiterhin als Volkspartei der Mitte den Führungsanspruch in Deutschland. Viel Applaus erhielt Merkel, als sie die teils überraschenden Siege bei den Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr hervorhob. Diese seien "der entscheidende Schlüssel" dafür gewesen, bei der Bundestagswahl 2017 Rot-Rot-Grün zu verhindern./bk/rm/fi/abc/DP/nas

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Kommentare

...übrigens das Thema BREXIT lässt sich auch zu 85% mit Merkels EU Politik in Verbindung bringen.

Macron liefert die fehlende 15% mit Sicherheit nach. :keks:
Ganz genau:rolleyes:, die Frau ist eine Spalterin vor die Herren...jüngste Beispiel hierzu aus Marokko heute :eek:

der CDU-Vorsitzenden steckt die 64-Jährige am Montag in Marokko bei der UN-Konferenz zur Annahme des umstrittenen Migrationspakts unerschütterlich ihre Marschroute ab und sendet ein klares Signal nach Hause - und in die Welt.

Sie will diesen von Nationalisten und AfD-Politikern als großes Übel beschimpften „Globalen Pakt für sichere, geordnete reguläre Migration“ unbedingt. Sie kämpft dafür. Jetzt erst recht. Die Rechten sollen sie nicht vor sich hertreiben. Sie provoziert auf ihre Weise: „Ich habe ein Interesse an legaler Migration.“


http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/auf-gipfel-in-m…

Lass es mal gesagt sein- Angela Merkels "Interessen" (Friedensnobelpreis auf kosten der öffentlich Frieden hier in Deutschland - sind mir persönlich so ziemlich scheiß egal :O
Das waren und sind alles Scheingefechte, was diese Frau meint. Und was sie mit Zusammenführung meint ist doch schon längst geschehen. CDU, CSU, SPD, GRÜNE, LINKE und FDP sind allesamt linke Parteien geworden und führen, mit den Medien geeint, das Land in windeseile in den Abgrund.

Bis jetzt war die Führung von diesen Parteien schon vernichtend katastrophal, und nun mit dem Migrantenpakt wird der Sargdeckel für das Land zur Beerdigung gemacht.
Das waren und sind alles Scheingefechte, was diese Frau meint. Und was sie mit Zusammenführung meint ist doch schon längst geschehen. CDU, CSU, SPD, GRÜNE, LINKE und FDP sind allesamt linke Parteien geworden und führen, mit den Medien geeint, das Land in windeseile in den Abgrund. Bis jetzt war die Führung von diesen Parteien schon vernichtend katastrophal, und nun mit dem Migrantenpakt wird der Sargdeckel für das Land zur Beerdigung gemacht.

Merkel warnt vor nicht endendem Streit - Mahnung zur Einigkeit | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11069993-merkel-warnt-endendem-streit-mahnung-einigkeit

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