DAX+0,42 % EUR/USD+0,26 % Gold+0,06 % Öl (Brent)+0,85 %

Mining: Die wichtigsten Kurznews der Woche auf einen Blick!

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
07.12.2018, 15:30  |  1043   |   |   

Rohstoffbrief.com fasst jeden Freitag die wichtigsten Kurznews aus der Welt des Minings und der Rohstoffe kompakt zusammen. Zu den Themen heute zählen Newmont Mining, Gold-ETF, Peru, Kirkland Lake Gold, Lithium, Kohle, die Aumann AG, Venezuela

Peru: Sinkende Produktion im Oktober

Laut dem peruanischen Ministerium für Energy und Bergbau fiel die Goldproduktion im Oktober um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei meldete der größte Produzent Minera Yanacocha eine steigende Förderung von 8,1 Prozent. Daneben sanken im Oktober auch die Produktion von Kupfer (-3,8%), Silber (-9,1%, Zink (-7,9%) und Blei (-8,4%). Ein Produktionswachstum gab es dagegen bei Eisenerz (+66,8%), obwohl es einen 17-tägigen Streik gab.

 

Sie können diesen Artikel hier auf einer Seite lesen!

 

Kirkland Lake Gold auf Rekordkurs

Kirkland Lake Gold hat sein Q4-Produktionsziel für seine Fosterville-Mine in Australien hochgeschraubt und will nun dieses Jahr 330.000 Unzen statt maximal 310.000 Unzen produzieren. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen höhere Goldgrade und Fortschritte in zwei zusätzlichen Stollen in der sogenannten Swan-Zone. Forsterville ist eine hochgradige, low-cost Untergrundmine, die sich seit dem Jahr 2005 in Produktion befindet. Die Ressourcen werden auf 1,7 Mio. Unzen bei einem Durchschnittsgrad von 23,1 g/t Gold geschätzt.

Glencore streckt die Waffen

Ein kleines Erdbeben erschüttert die Glencore-Zentrale in Schweizer Örtchen Baar. Aristotelis Mistakidis, einer der größten Aktionäre und der Kopf des Handelsgeschäfts, wird frühzeitig in den Ruhestand versetzt. Der Konzern reagiert damit auf die Ermittlungen von US-Behörden im Kongo-Geschäft. Dort soll es insbesondere in jenen Minen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, die von Mistakidis beaufsichtigt wurden. Der 56-jährige Manager, fünfsprachig und ein exzellenter Skifahrer, hinterlässt ein aufgeräumtes Haus. Dank ihm hat Glencore eine starke Position im Kupfergeschäft. Wie das Unternehmen zudem bekannt gab, wird das Handelsgeschäft das Jahr mit einem Gewinn von 2,7 Mrd. Dollar (+/- 100 Mio. $) beenden.

BASF will Batterie ohne Kobalt

BASF setzt die Weichen für ein Standbein in der Elektroautoindustrie. Nachdem man bereits mit Norilsk Nickel eine Fabrik in Finnland hochziehen will, forscht man an Batterien mit einer neuen chemischen Zusammensetzung. Das Ziel sei es, die Menge an Nickel zu reduzieren und so die Kosten zu senken. Stattdessen solle mehr Mangan verwendet werden. Kobalt wiederum, der derzeit umstrittenste Bestandteil, soll ganz aus den Elektroautobatterien der Zukunft verschwinden.

Lithium: Moody’s prognostiziert Überversorgung

Wird es genug Lithium geben, oder etwa viel zu viel? Das ist eine der wichtigsten Diskussionen in diesem Jahr. Nun hat auch Moody’s eine Studie zu dieser Frage vorgelegt. Die Analysten gehen davon aus, dass der Lithium-Markt trotz der stark steigenden Nachfrage aus der Elektroautoindustrie überversorgt sein werde. Laut Studienautor Joseph Princiotta wird es in den Jahren 2020 bis 2022 zum größten Angebotsüberschuss kommen. In diesem Zeitraum wollen etliche Firmen mit ihren Minen in Produktion gehen. Moody’s habe in seiner Analyse bereits mögliche Verzögerungen beim Produktionsstart mit einem Abschlag von 30 bis 40 Prozent berücksichtigt.

Mining: Immer mit dem Management sprechen!

Wer erfolgreich in Rohstoffaktien investieren will, muss mit dem Management sprechen. Das ist die goldene Regel dieser Branche! Am 13. Dezember haben Sie dazu die Gelegenheit. CEO Philippe Cloutier von Cartier Resources stellt sich im Rahmen eines Live-Webinars den Fragen der Anleger. Sie können sich hier kostenlos für die Veranstaltung anmelden.

 

Sie können diesen Artikel hier auf einer Seite lesen!

 

Newmont präzisiert Produktionsziele

Newmont Mining hat seine Produktionsziele präzisiert. Nun erwartet der größte US-Goldproduzent eine Förderung von 5,2 Mio. Unzen für 2019, und somit genau die Mitte der zuvor ausgegebenen Guidance. Dabei sieht Newmont gegenläufige Entwicklungen. Während die Produktion auf der Subika-Mine in Ghana steigen soll, werde die Förderung in zwei Minen in Nevada sinken. Damit soll der Anteil Nordamerikas an der konzernweiten Produktion auf etwas mehr als ein Drittel sinken. Bei den Vollkosten, den „all-in sustaining cost“ (AISC), erwartet das Unternehmen aus Denver 935 US-Dollar je Unze. Zum Vergleich: „New Barrick“ soll laut RBC Capital Markets künftig auf AISC von knapp 780 US-Dollar je Unze kommen (mehr hier). Barrick und Newmont liefern sich seit Jahren einen Wettbewerb um die Krone des größten Produzenten der Welt. Wir erwarten, dass Newmont nach der Übernahme von Randgold Resources durch Barrick nun aggressiver zukaufen wird. Selbst ein Zusammengehen mit der in Vancouver beheimateten Goldcorp war ein Thema auf dem Börsenparkett. Angesichts der Komplexität eines solchen Deals halten wir es für wahrscheinlicher, dass Newmont seine Produktion in Nevada durch den Zukauf von „shovel ready“-Projekten in naher Zukunft ausbaut. Ein Übernahmekandidat ist Corvus Gold, wie Sie hier nachlesen können. Das Unternehmen ist mit seinem Doppelprojekt Northern Bullfrog/Mother Lode weit fortgeschritten und könnte dort laut jüngst vorgelegter PEA 354.000 Unzen Gold p.a. in den ersten Produktionsjahren fördern (zur PEA). Einen Drohnenflug über das Projekt finden Sie übrigens an dieser Stelle.

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel