DAX+2,39 % EUR/USD-0,21 % Gold-0,71 % Öl (Brent)+2,72 %

Baden-Württemberg CDU Baden-Württemberg meldet Parteiaustritte wegen AKK-Wahl

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
08.12.2018, 20:45  |  3899   |   |   
Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Der CDU-Fraktionschef im baden-württembergischen Landtag, Wolfgang Reinhart, spricht von Parteiaustritten unmittelbar nach dem Hamburger Parteitag, auf dem Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde. "In Baden-Württemberg haben sich in den letzten Wochen viele Kreisverbände Friedrich Merz als neuen Parteichef gewünscht. Jetzt ist dort natürlich Frustration spürbar", sagte Reinhart sagte der "Heilbronner Stimme".

"Ich höre heute sogar von Parteiaustritten, weil es Merz nicht geschafft hat. Die Sorge vieler Christdemokraten an der Basis ist doch, dass uns der politische Kurs in Berlin fehlt, um die Erosion an den Rändern zu stoppen." Bei aller Enttäuschung, dass es Friedrich Merz nicht geschafft habe, sei "diese demokratische Entscheidung der Delegierten zu akzeptieren". Die Unterstützer von Merz dürften nicht als Verlierer zurückgelassen werden. Reinhart: "Ein Prozess wie wir ihn mit den Regionalkonferenzen und der Bewerbung von drei Kandidaten hatten, birgt auch Risiken. Es gibt am Ende viele Enttäuschte. Deshalb darf man die Unterstützer von Merz und auch die von Spahn nicht als Verlierer zurücklassen. Ich bin gespannt, wie die neue Parteichefin diese Aufgabe lösen wird." Als Erwartungen an die neue Parteichefin formulierte er: "Jetzt geht es darum, dass wir die fast 49 Prozent einbinden, dass wir alle Lager mitnehmen und zusammenführen. Das wird Aufgabe der neuen Parteichefin sein. Sie muss die Partei auch breiter aufstellen, die christlichen, liberalen, sozialen und konservativen Flügel dürfen nicht vernachlässigt werden. Die Gefahr ist, dass wir die Ränder verlieren, wenn wir nicht handeln. Einen Prozess der Erneuerung zu führen bedeutet, die zum Teil verlorene bürgerliche Mitte zurückzugewinnen. Es richten sich also hohe Erwartungen an die neue Parteichefin." Reinhart sagte zur Debattenkultur in der Partei: "Für die Zukunft muss gelten: Wir dürfen in der CDU nie mehr alternativlos diskutieren."

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

Merz hätte, hätte man ihn gewählt, gegen die ganzen Merkel-verseuchten Betonköpfe und Merkel-Arschkriecher agieren müssen und viele Monate vermutlich kaum eine Chance gehabt, gegen diese Links-CDU-Leute anzugehen.

So gesehen, hätte sich mit Merz auch nicht viel geändert.

Wenigstens könnten so vielleicht mal endlich mehr Dummköpfe aus ihrem Dämmerschlaf geweckt werden, wenn sie merkeln, dass Deutschland immer mehr vor die Hunde geht.

Die AfD wird es freuen.
Mit einem Heuschreckensklaven wie Merz eine Wende zum Besseren?

Egal, wen die gewählt hätten, der Karren ist verfahren, da kommt die CDU nie wieder raus.

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel