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GOLD Lang lebe die Selbstmanipulation!

Gastautor: Philip Hopf
09.12.2018, 16:38  |  3387   |   |   

Das Thema ist einfach nicht tot zu kriegen. Egal wie lange man draufschlägt, irgendwo kommt immer noch einer aus dem Loch gekrochen und wärmt das Thema wieder von neuem auf. Wir müssen dem ja auch Recht geben, es ist manipuliert, nämlich durch die Selbstmanipulation!

Geben Sie es zu, so einfach kann man jemanden auf die falsche Fährte locken. Aber keine Sorge, weder sind wir verrückt geworden, noch hatten wir ein paar Glühweine zu viel.

Wir bleiben bei unserer Meinung, dass all diejenigen, welche sich die Entwicklung des Goldpreises durch dunkle Geschichten von Manipulation schön reden wollen, am Ende nur sich selbst manipulieren, um das Unverständnis für komplexe mathematische Zusammenhänge nicht eingestehen zu müssen. Gerne wird in diesem Kontext auch auf die berühmte Fairness verwiesen.

Als ob es irgendwo Fairness gebe. Wenn diese Regel zutreffen würde, so stünde der faire Preis für ein Barrel Öl bei rund $250 und die Facebook-Aktie bei $1.50.

Es ist aber stark davon auszugehen, dass es dann mit dem Gedanken der Fairness ganz schnell wieder vorbei ist bei den Herrschaften. Denn diese Fairness, ähnlich der Umverteilung im Kommunismus, ist nur immer dann fair, solange der eigene Geldbeutel und Wohlstand nicht in Gefahr ist.

Je schneller man sich von diesen Gedanken verabschiedet und die vielleicht stellenweise brutale Wahrheit der mathematischen Naturgesetze akzeptiert, umso schneller wird man erfolgreich an den Finanzmärkten teilnehmen. Wie im Überlebenskampf der Natur ist hier kein Raum für Gedanken und Rumgeheule über Fairness und wer böse zu einem war. Wir stellen uns ja auch nicht hin und beschweren uns, dass der Shorttrade aus unserem Zielbereich in Gold vorerst, statt der erwarteten $100, nur $30 nach unten gelaufen ist. Vielleicht wurde dies ja auch manipuliert?

Gibt es das eigentlich auch, die Manipulation nach oben? Ich bin mir vollkommen bewusst, das die hälfte aller Leser an ständige Kursmanipulation glaubt, also bitte stellen Sie sich selbst kurz die Frage: Werden aktuell die Preise nach oben manipuliert?! 

Der Goldpreis hat in der hinter uns liegenden Woche mit dem Ausbruch über $1246 den bis dato alternativen Verlauf zur primären Erwartung erhoben. Damit ist zunächst ein direkter Ausverkauf in Richtung $1138 bis $1100 nicht mehr möglich gewesen. Wir sehen den Markt nun vorerst eine Aufwärtsbewegung in Welle (iv) in Gelb vollziehen, in deren Unterwelle (c) wir uns aktuell bewegen. Diese baut sich im Rahmen eines klassischen Impulses aus und gibt dadurch auch klar vor, in welchem Rahmen der Preis sich nun bewegen darf. So darf der Preis nun keinesfalls mehr unter $1231 zurückfallen, egal ob im Tagesverlauf oder Tageschluss.

Wir stufen die laufende Aufwärtsbewegung als korrektiv ein, auf welche im Anschluss ein erneuter Abverkauf folgen wird, für welchen wir einen SHORT Zielbereich ansetzen werden. Für die kommende Woche ist der Fokus aber zunächst klar auf die Fortsetzung der imminenten Aufwärtsbewegung gerichtet, deren Ziel im Bereich von $1280 bis $1290 liegt.

Es ist dabei auch noch zu bemerken, dass unsere Erwartung auch klar von der Indikatorenlage auf allen relevanten Zeitebenen unterstrichen wird.

Wenn auch Sie am kommenden Abverkauf und Short Trade partizipieren wollen, nutzen Sie Deutschlands akkurateste Edelmetallanalyse und testen Sie uns kostenlos unter www.hkcmanagement.de


Unsere Performance in Gold 2014 bis 2018!
14 Zielbereiche benannt.
11 Zielbereiche exakt getroffen.
4 von 4 übergeordnete Trendwechsel konnten rechtzeitig erkannt werden.

Trefferquote: 78.5%

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Kommentare

Ich könnte nun zunächst etwas zu HKCM schreiben, aber jeder darf gerne selbst ein wenig recherchieren. Beim Gold und Silberpreis scheinen wir nun das Schlimmste hinter uns zu haben.
Allerdings stellt sich nun die Frage, ob es einen Liquditätsengpass im Zuge der Börsenkorrektur/Crash geben wird. Ein letzter Ausverkauf bei den Edelmetallen ist also weiterhin nicht unmöglich.
Von den hier dargestellten Theorien bezüglich des Kursverlaufes halte ich allerdings wirklich nicht sonderlich viel.
Für mich stellt sich eher die Frage, wie sich der Edelmetallsektor verhalten wird, sobald die Bewegung an den Märkten Abwärtsdynamik gewinnt.
Der mutige Spekulant könnte nun erste Long-Positionen im EM-Sektor aufbauen und gleichzeitig Short-Positionen im Techsektor eingehen. Sollte im Zuge einer allgemeinen Abwärtsdynamik der EM-Sektor ebenfalls nachgeben könnten, die realisierten Short-Erträge für Nachkaufpositionen bei den Edelmetallen verwendet werden.
na das werde ich genau beobachten. Gehts dann über 1300, dann aber schauts wieder anders aus..
Wir werden sehn!
Trotzdem Danke für den Artikel

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