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09.12.2018, 18:30  |  465   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex schloss die Woche mit einem herben Kursverlust in Höhe von 4,17 Prozent ab. Auch nach den enormen Abgaben vom Nikolaustag konnte sich der DAX nur kurzfristig intraday am Freitag erholen, bevor wieder neuer Abwärtsdruck aufkam. Das Jahrestief von 10.762,41 Punkten konnte zumindest via Xetra verteidigt werden. Nachbörslich ging es aber weiter südwärts. Der XDAX fiel sogar unter die 10.700er-Marke und bildete bei 10.679,28 Punkten ein neues Jahrestief aus. Am Freitag waren im Vergleich zu den restlichen liquiden europäischen Indizes jedoch definitiv Unterscheide auszumachen. Die Märkte gaben sich in ihren Kursausrichtungen uneinheitlich. Der EuroStoxx50 konnte mit 0,41 Prozent auf 3.058,53 Punkte zulegen und auch der Pariser CAC40, der Mailänder FTSE MIB, der Züricher SMI und der Madrider Ibex35 konnten teils solide Zugewinne verbuchen. Lediglich der Londoner FTSE100 fiel mit einem Minus von 0,31 Prozent auf 6.758,31 Punkten im Vergleich zum DAX stärker und beanspruchte die rote Laterne für sich. Blickt man auf einzelne Werte im DAX, so erscheinen nach den Abverkäufen der letzten Wochen nicht nur Aktien von Bayer „günstig“. Auch die Wertpapiere zum Beispiel von Daimler oder BASF kamen jüngst nochmals unter die Räder und erscheinen aufgrund ihrer Kurs-Gewinn-Verhältnisse zumindest ansatzweise als Schnäppchen. Besonders kräftig hinuntergeprügelt wurden am Freitag die Aktien von Fresenius SE und Fresenius Medical Care. Die Wertpapiere der Fresenius SE fielen aufgrund der gekappten Prognose der mittelfristigen Umsatz- und Gewinnziele bis zum Xetra-Schluss mit 17,71 Prozent in die Tiefe. An der Wall Street verloren die drei US-Leitindizes durchweg stark und schlossen mit hohen Kursverlusten. Der NASDAQ100 sank mit einem Minus von 3,30 Prozent auf 6.613,28 Punkte am stärksten. Enorme Abgaben hatten die Titel von Ulta Beauty, die um 13,13 Prozent auf 254,47 US-Dollar hinunterkrachten und American Airline Group zu verbuchen, die um 9,12 Prozent auf 33,57 US-Dollar crashten. Insgesamt drückten aber auch die Schwergewichte Alphabet, Amazon.com, Apple und Microsoft auf den Gesamtmarkt. Das Wochenminus beim Dow Jones lag bei 4,50 Prozent, beim S&P500 bei 4,60 Prozent und beim NASDAQ100 sogar bei 4,83 Prozent – dies war für die Wall Street eine der schlechtesten Wochen des Jahres 2018.

Die neue Woche steht im Zeichen der EZB-Sitzung am Donnerstag. Um 13:45 Uhr wird der Leitzins publiziert und um 14:30 Uhr folgt die dazugehörende Pressekonferenz. Bis dahin wird von der Zentralbankseite keinerlei Stützung für die Aktienmärkte zu erwarten sein. Am Montag steht bereits vorbörslich die deutsche Handels- und Leistungsbilanz für den Monat Oktober zur Bewertung an. Im weiteren Verlauf des Vormittags wird um 10:30 Uhr das Sentix-Investorenvertrauen für den Dezember ausgewiesen. Zeitgleich erscheinen aus Großbritannien das BIP für den Oktober, die Handelsbilanz für den Oktober und die Industrieproduktion für den Oktober. Aus den USA werden um 16:00 Uhr die JOLTs-Daten mit den offenen Stellen im Oktober ausgegeben. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem die US-Konzerne Casey General Stores und Stitch Fix von ihren aktuellen Quartalsergebnissen.



Ausblick DAX

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex rutschte am Freitag nach einer kurzen Intraday-Erholung weiter abwärts und ging mit einem Minus von 0,21 Prozent bei 10.788,09 Punkten aus dem Xetra-Handel. Ausgehend vom Dezemberhoch des 03. Dezember 2018 bei 11.566,97 Punkten bis zum Jahrestief des 06. Dezember 2018 bei 10.762,41 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu bestimmen. Die Widerstände wären demnach bei 10.952/11.070/11.165 und 11.260 Punkten zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 10.762 Punkten, sowie bei den Projektionen von 10.562/10.455 und 10.265 Punkten in Betracht.


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