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Anlegerverlag Tesla: Man mag es nicht glauben, aber …

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
10.12.2018, 09:55  |  1043   |   |   

Wenn Sie sich diesen Chart der Tesla-Aktie (ISIN: US88160R1014) ansehen, sehen Sie etwas, was wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte. Dieser Chart zeigt die Aktie auf Wochenbasis über zwei Jahre. Ebenfalls mit drin, als dicke grüne Linie, der Nasdaq 100. Sie sehen: In der Performance über zwei Jahre liegt Tesla VOR dem Index. Und das gleich noch mehr als doppelt so weit: 77 Prozent Plus für Tesla, ca. 35 Prozent für den Index. Ausgerechnet Tesla!

Das Unternehmen also, bei dem man noch vor gut zwei Monaten fürchten müsste, dass der Kurs sich nach unten absetzt, weil es nichts wird mit dem zeitnahen Erreichen der Gewinnzone. Weil der CEO Elon Musk angesichts seines Verhaltens den Eindruck erweckte, dem Unternehmen erheblich zu schaden. Weil man unterstellte, dass deutlich zu wenige Fahrzeuge des entscheidenden Model 3 gebaut werden können, um um neue Kredite herumzukommen. Mitte Oktober lag diese Aktie noch sehr deutlich unter der Nasdaq 100-Performance. Doch seither hat der Kurs in der Spitze 50 Prozent zugelegt. Wie ist das möglich?

 

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Es wirkt wirklich, als würden Anleger ausgerechnet diese extrem volatile Aktie eines Unternehmens, dessen finanzielle Basis zumindest als „fragil“ angesehen werden muss, zu einem vermeintlich sicheren Hafen erklären. Ausgerechnet Tesla legt zu, während andere Auto-Aktien unter Druck sind. Es ist zwar schon richtig, dass Tesla bei der Bilanz des dritten Quartals überraschte, weil man auf einmal einen gar nicht mal so kleinen Gewinn aus dem Hut zauberte, mit dem die Analysten nicht einmal ansatzweise gerechnet hatten. Aber gerade das sollte vorsichtig stimmen, zumal die Produktionszahlen die Erwartungen nicht übertroffen hatten. Hinzu kommt, dass die US-Regierung gedenkt, Subventionen für Elektrofahrzeuge zu streichen und der wichtige Markt in China für alle Hersteller schwieriger wird, auch für Tesla. Derzeit wird das einfach ignoriert. Aber geht das auch gut?

Möglich, aber fraglich. Einfach darauf zu setzen, dass das vierte Quartal ebenso positiv überrascht, ist nicht mehr als eine Wette – und eine relativ gewagte obendrein, wenn man sie auf dem derzeitigen Kursniveau eingehen wollte. Tesla war vergangene Woche im Hoch bis auf nur noch zehn US-Dollar an das bisherige Verlaufshoch von 389,61 US-Dollar herangelaufen, beendete die Woche bei 357,96 US-Dollar. Das Tief dieses laufenden vierten Quartals lag bei 247,77 US-Dollar. Oben eine markante Widerstandslinie, nach unten recht viel Luft … da darf wirklich nichts schiefgehen, wenn dieser charttechnische Deckel gesprengt werden soll!

 

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