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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Erholung dank Entspannung im Handelsstreit
Foto: Boris Roessler - dpa

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung Erholung dank Entspannung im Handelsstreit

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Nachrichtenagentur: dpa-AFX
12.12.2018, 09:55  |  557   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung der Anleger am deutschen Aktienmarkt auf eine Lösung im US-chinesischen Handelsstreit wächst. Der Dax stieg am Mittwoch im frühen Handel um rund ein halbes Prozent auf 10 837,62 Punkte. Zuvor hatten schon die asiatischen Börsen Gewinne verbucht.

Der Index der mittelgroßen Konzerne MDax trat mit 22 221,55 Punkten auf der Stelle. Der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Eurozone erholte sich um 0,6 Prozent auf 3073,68 Zähler.

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China scheint den USA beim Thema Autozölle laut Medienberichten entgegen zu kommen. Davon profitierten die Aktien der Autohersteller, wenn auch nicht mehr so stark wie am Vortag. BMW , Daimler und Volkswagen legten jeweils um knapp ein Prozent zu.

Bereits am Dienstag hatte sich der Dax nach Signalen der Entspannung im Handelszwist spürbar erholt. Allerdings sind viele Marktteilnehmer nach den hohen Kurseinbußen der letzten Wochen vorsichtig: "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man mit dem Verteilen von Vorschusslorbeeren im Zusammenhang mit dem Handelsstreit vorsichtig sein muss", sagte Analyst Christian Schmidt von der Helaba.

Rückenwind erhielt der Dax vor allem von den als defensiv geltenden Aktien wie den Versorgern Eon und RWE oder den Papieren der Immobiliengesellschaft Vonovia . Mit Henkel und Deutsche Telekom waren zwei weitere "Defensive" gesucht. Sie weisen vergleichsweise stabile Einnahmen auf und gelten zudem als attraktive Dividendenzahler.

Daneben sorgten vor allem Kommentare von Analysten für Bewegung: Die Aktien der Lufthansa stiegen nach einer Empfehlung der Commerzbank um 0,8 Prozent. Die Investmentbank Merrill Lynch hob die Aktien der Allianz auf "Kaufen", der Kurs legte daraufhin um 1,4 Prozent zu.

Ein Kaufvotum der britischen Bank HSBC lieferte den Aktien des Ausrüsters von Großküchen Rational Rückenwind. Sie stiegen um gut 4 Prozent.

Die Aktien des Vermögensverwalters DWS gerieten dagegen nach einem skeptischen Kommentar der Bank JPMorgan unter Druck und büßten 4,6 Prozent ein. Anteile von Norma litten mit einem Abschlag von 5,7 Prozent unter einer Verkaufsempfehlung der französischen Bank Societe Generale./bek/mis

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