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Diesel-Fahrverbote Der Diesel-Wahnsinn geht weiter: Jetzt sind wohl auch die Benziner dran!

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Gastautor: Markus Mingers
14.12.2018, 21:16  |  975   |   

Nach den vielen bereits beschlossenen Fahrverboten, gibt es nun die nächste schlechte Nachricht für alle Auto-Fahrer. Angeblich sollen die Fahrverbote in Zukunft auf für Benziner eingeführt werden, genauer für ältere Fahrzeuge mit den Euroklassen 1 und 2.

 

 

 

Fahrverbote sollen 2019 eingeführt werden

 

 

 

Die Aufregung über die jüngst eingeführten Fahrverbote ist groß, allerdings meist bei den Diesel-Haltern. Doch was kaum berichtet wurde, ist die Tatsache, dass die Fahrverbote meist auch für einen Teil der Benziner gelten.

 

 

Fahrzeuge mit einer Emissionsklasse unter Euro 3 dürfen bald nicht mehr frei fahren. In Frankfurt gilt das Verbot beispielsweise ab Februar 2019, in Köln ab April und in Essen ab Juli. In Köln betrifft es die gesamte Umweltzone, in Essen sogar einen Abschnitt der Autobahn A40. Ob die Fahrverbote jedoch genauso umgesetzt werden, wie beschlossen, bleibt fraglich, da die Landesregierung NRWs zum Beispiel Berufung gegen Verbote in Köln und Bonn eingelegt hat.

 

 

Betroffen sind laut Kraftfahrt-Bundesamt rund zwei Millionen Fahrzeuge, darunter auch die belieben Sportwagen 993 und der letzte 911, sowie viele weitere Youngtimer aus den 1980er- und 1990er Jahren.

 

 

 

Schwerwiegende Auswirkungen auf den Klassikermarkt werden erwartet

 

 

 

Wenn die Beschlüsse umgesetzt werden sollten, befürchten Experten, dass dies schwerwiegende Folgen haben könnte.

 

 

Zwischen den Diesel-Verboten und den Benziner-Verboten gibt es einen entscheidenden Unterschied. Bei den älteren Benzinern geht es meist nicht um den materiellen, sondern eher um den ideellen Wert. Dass man nun sein geliebtes Auto nicht mehr überall fahren kann, dürfte schwer zu verschmerzen sein.

 

 

Hinzu kommen die Auswirkungen auf den Markt für derartige Klassiker. Der Wert solcher Autos dürfte stark sinken, was aus dem emotionalen Problem auch ein Finanzielles macht.

 

 

Die ersten Auswirkungen auf den Markt sind bereits jetzt spürbar. Die Investitionen in neue Ausstattungen für die älteren Fahrzeuge werden immer weniger, besonders weil die aktuelle Rechtslage rund um die Fahrverbote unklar ist. Die Besitzer seien laut Betroffenen verunsichert.

 

 

 

Nachrüstungen wohl kaum machbar

 

 

 

Im aktuellen Fahrverbots-Wahnsinn ist auch immer die Rede von Nachrüstungen. Wer darauf auch für Benziner hofft, wird wohl bitter enttäuscht werden. Zwar ist eine Nachrüstung von Euro-1 auf Euro-2 ohne Probleme möglich, allerdings ist eine weitere Aufrüstung auf Euro-3 technisch kaum realisierbar. Grund dafür ist ein System, dass für die Euro-3-Norm verpflichtend ist und die abgas-betreffende Systeme im Auto überwacht. Derartig alte Autos sind für dieses Update wohl nicht gewappnet sein.

 

 

 

Um gegen die drohenden Fahrverbote vorzugehen, ist der Widerruf des Autokredits die beste Möglichkeit. Durch zahlreiche Formfehler in den Verträgen, können Sie Ihren Vertrag auch Jahre nach Abschluss rückabwickeln lassen!

 

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Bei weiteren Fragen zum Thema “Fahrverbote”, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

 



Disclaimer

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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