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Softwareprobleme SAP: Wo bleiben unsere Goldbären?

20.12.2018, 13:01  |  3131   |   |   

Die Umstellung auf SAP-Software verläuft beim Süßwarenhersteller Haribo nicht ohne Komplikationen. Die Liste der gescheiterten SAP-Großprojekte ist indes lang.

Europas größter Süßwarenhersteller Haribo kämpft mit Lieferengpässen. Grund: Das Unternehmen stellt seine Software derzeit auf SAP um, weswegen Bestellungen nicht so schnell wie sonst bearbeiten werden können. Dies berichtet die "WirtschaftsWoche".

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Rund ein Viertel weniger Goldbären soll das Unternehmen in diesem Jahr verkauft haben. Die Einführung des neuen Softwaresystems von SAP führe zu Problemen bei der Warenwirtschaft und Logistik. Infolgedessen könnten Supermärkte nicht rechtzeitig beliefert werden und die Regale bleiben leer.

Die Umstellung auf SAP-Software bereitet Unternehmen immer wieder Schwierigkeiten. Nicht wenige der IT-Großprojekte scheitern: Lidl, Deutsche Bank, Deutsche Post und der Otto-Konzern kippten bereits SAP- Großprojekte.

Bei Haribo sei die Einführung von SAP indes alternativlos, denn das Unternehmen hat 16 Produktionsstandorte in zehn Ländern und verwendet teilweise noch Software aus dem 20. Jahrhundert. Gegenüber der "dpa" sagte ein Haribo-Sprecher: "Das SAP-Projekt ist für uns ein alternativloser Schritt, um unsere Alt-IT abzulösen. Wir ziehen das weiter durch".

Quelle:

WirtschaftsWoche

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Kommentare

Der Erfolgs von SAP in den der letzten 15 Jahre beruht einfach darauf daß sie in ihrem Bereich ein marktbeherrschendes Monopol geschmiedet haben und den Mittelstand ausnehmen.Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt ebensolang schon gar nicht mehr.Viel schlimmer wie bei MS.Aber Bequemlichkeit hat hier ihren teure nPreis
Böse Falle! -- eine solche Aussage vom Sprecher von Haribo heißt, dass SAP in Rechnung stellen kann was immer Ihnen einfällt! Haribo hat angeblich keine Alternative! Wer in der Lebensmittelindustrie unterwegs ist, weiß das gerade in der Logistik und Produktion Add-Ons zu SAP verfügbar sind. Es wäre nicht der erste Inhaber in der Lebensmittelindustrie der nach der SAP-Einführung seine Firma verkaufen muss ( z.B. Fa. Abraham).
Der Sprecher sollte sich besser überlegen was er da sagt und mit dem Inhaber(n) solche Aussagen abstimmen.

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