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w:o Aktiennews Wer rettet die Deutsche Bank - Aktie auf dem Weg zum Pennystock?

20.12.2018, 12:52  |  10188   |   |   

Das Papier der Deutschen Bank befindet sich seit einem Jahr auf Talfahrt. Heute kostet eine Aktie zeitweise nur noch 7,12 Euro. Was macht dieses Management eigentlich für die Anleger?

Die Deutsche Bank kommt aus den Negativschlagzeilen einfach nicht raus. Ob eine Bodenbildung bei 7 Euro pro Anteilsschein erfolgen wird, bleibt ungewiss. Langfristige Anleger dürften eher stillhalten und abwarten. Kursgewinne rücken in weite Ferne. 

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Heute senkte RBC das Kursziel von 8 auf 7,50 Euro pro Aktie. Laut den Analysten rechnet man mit ungünstigen Aussichten beim Investmentbanking. Vor drei Tagen hatte Credit Suisse ebenfalls die Prognose gesenkt: von 9,50 auf 9,00 Euro pro Anteilssschein. Hintergrund ist das schwierige Handelsumfeld der Bank. Auch die Ungewissheiten über eine mögliche Fusion mit der Commerzbank belasten die Prognosen. Vor einer Woche hatte Morgan Stanley das Kursziel bei 9,00 Euro belassen. Die Morgan Stanley-Analystin Giulia Aurora Miotto vertrat die Ansicht, dass eine Fusion der beiden Geldhäuser erhebliche Umsatzrisiken bedeuten können.

Fakt ist, dass die Aktie der Deutschen Bank mit ganz oben auf der Liste der Dax-Verlierer 2018 steht. Vor einem Jahr kostete ein Anteilsschein noch 16,95 Euro, während es nun 7,12 Euro sind. Damit hat die Aktie mehr als 57 Prozent ihres Wertes eingebüßt.

 

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5 Kommentare

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Kommentare

Egbert Prior schrieb: "Die Deutsche Bank ist ein Faß ohne Boden". Was meint er damit. Neben den 45.000.000.000.000 Derivaten , die die DB im Feuer hat, gibt es auch noch (neben den ganzen Prozeßrisiken) ganz nette Nebenschauplätze. Nennt sich Wandel bzw. Coco Anleihen. Nicht nur, daß diese teilweise in $ notiert sind , also mit Währungsrisiko behaftet. Sondern teilweise sind diese als Hybridanleihen mit einem Coupon von 6,25% ausgestattet. Das sind zwar Ewigkeitsanleihen, aber die "Zins(Koupon) Festschreibung läuft bei über 1,25 MRD am 30.04.2020 aus und dann gibt es nur 2 Möglichkeiten.

1. Kündigung der Anleihe (Dafür braucht man aber das Geld , um das zurückzahlen zu können)
2. Danach wird der Koupon mit einem Aufschlag auf den 5 Jahres Swap des US Zinssatz + 4,358%, also nach momentanem Stand 7% Koupon fällig. Allein hier sind dann jährlich 87,5 Mio nur für einen kleinen Teil der Anleihen fällig. Wir alle wissen jedoch, daß weitere Zinserhöhungen in den USA vorausgesagt werden. Dadurch erhöhen sich die Kosten also weiter.
3. Möglichkeit. Man wandelt die Anleihen in Aktien um. Dazu muss aber die EK Quote auf 5,125% zurückgehen. Damit würde man aber mit Pauken und Trompeten durch alle Stresstests fallen. Erinnert stark an Skylla und Charibdis. Man hat vor gar nicht langer Zeit über eine Kapitalerhöhung 8 MRD (jetzt ist die Deutsche Bank an der Börse noch ca. 14 MRD wert!!!) bei den Anlegern eingesammelt. Die hätte man zur Schulden bzw. Anleihentilgung verwenden sollen. Hat man aber nicht. Stattdessen wurden Teile des Geldes für hohe Bonizahlungen verwendet, nämlich lt. SPON 2,275 MRD der eingenommenen 8 MRD. Der Grossteil für Investment Banker (die man jetzt zurückführt und mit den Boni unbedingt halten wollte). Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Statt Boni auszuzahlen , hätte man auch Anleihen zurückführen können . Dann hätte man weniger Schulden und die exorbitanten Zinszahlungen gespart. Diese Zinszahlungen werden in 2018 etwa den Unternehmensgewinn auffressen. Na, da freut sich doch jeder Investor, wenn die Bonizahlungen für Mitarbeiter, die man loswerden will, die Dividende mindern oder ganz auffressen.

von solch Bubenstücken wäre noch weiter zu berichten. Allein das Kapitel Postbank und wie diese momentan gerade vor die Wand gefahren wird. Hier gibt es schon etliche Prozesse mit Mitarbeitern und freiberuflichen Mitarbeitern und so wie es momentan ausschaut , könnten sehr schnell aus den 1.000 Prozessen der DB/Postbank mal 2.000 werden. Wie hier mit verdienten, langjährigen Mitarbeitern umgegangen wird, wie hier Psychokrieg geführt wird, davon schweigt des Sängers Höflichkeit. Aber wie heißt es so schön im Volksmund: "ist der Ruf erst ruiniert......"
Der zinslose Euro ist eine zentrale Ursache für den Niedergang der Banken (und Lebensversicherungen , aber das betrifft ja v.a. "nur" die Versicherten).
Investitionen werden fehlgelenkt. Die Marktwirtschaft ist eines ihrer zentralen Elemente, nämlich die mess- und spürbare Bewertung von Geld, durch Politiker, die von nichts ´ne Ahnung haben, beraubt worden.
Die Banken selbst wollten den Euro. Jetzt trifft er sie im Kern. Recht so.
Ohne den Euro hätten wir völlig andere Verhältnisse!

This will all end badly. Leider sind wir es wieder, die die Suppe auszulöffeln haben.
...und die linksgrünen Zerstörer und Hasser Deutschlands lachen sich ins Fäustchen:

Wieder einer dieser deutsch-dominanten Konzerne klein gemacht! Freude, Freude.

Jetzt noch die Autobauer, die Chemieriesen, dann die .....

Je mehr Arbeitslose auf der Straße stehen, desto besser für die Regierung. Die auf staatliche Almosen Angewiesenen werden wohl wenig Ambitionen haben, sich gegen diese Regierung zu wehren.

Ein wahrhaft teuflischer Plan!
Was macht dieses Mißmanagement eigentlich für die Anleger?Leicht zu beantworten:Dasselbe wie für ihre Kunden(bis selbst in den mittelhohen Bereich),sie nehmen sie nach allen Regeln der Kunst aus!Das einzige was diesen sadistischen Bonibankstern heilig ist,ist der eigene Vorteil.Oberstes Ziel ist deshalb:Money for nothing.

Disclaimer

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