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Devisen: Euro gerät durch schwache Wirtschaftsdaten unter Druck
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Devisen Euro gerät durch schwache Wirtschaftsdaten unter Druck

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
21.12.2018, 13:18  |  472   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Freitag nach schwachen Konjunkturdaten gesunken. Bis zum Mittag fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung auf 1,1424 US-Dollar. Am Morgen war er noch bis auf 1,1475 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1451 Dollar festgesetzt.

In Frankreich trübte sich das Geschäftsklima im Dezember deutlich ein, was vor allem auf den Einzelhandel zurückging. Dies dürfte mit den Protesten der "Gelbwesten" zusammenhängen, da deswegen zahlreiche Einzelhändler ihre Geschäfte schließen mussten. Auch in Italien hat sich die Unternehmensstimmung und das Verbrauchervertrauen stärker als erwartet eingetrübt. Die Unternehmensstimmung sank gar auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Dazu dürfte auch die Haushaltspolitik und der Streit mit der EU-Kommission beigetragen haben.

Der Dollar bleibt trotz der leichten Kursgewinne laut Commerzbank angeschlagen. Devisenexpertin Antje Praefcke verweist auf Rezessionsängste, die massiven Verluste an den Aktienmärkten, Sorgen vor der Schließung der Regierungsbehörden und den erneuten Rücktritt eines US-Ministers. Dies alles erodiere das Vertrauen in den Dollar. "Er wird deshalb wohl angeschlagen in die Weihnachtsfeiertage starten", schreibt die Commerzbank.

Am Nachmittag stehen in den USA noch Zahlen zu den Auftragseingängen für langlebige Güter und zu den Ausgaben und Einnahmen der privaten Haushalte auf dem Kalender. Zudem wird die dritte Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal veröffentlicht./jsl/elm/fba

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