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27.12.2018, 08:15  |  272   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex markierte vor dem Weihnachtsfest mit 10.512,64 Punkten ein neues Jahrestief. Am Freitag, den 21. Dezember zeigte sich der DAX einmal mehr von seiner volatilen Seite, denn an der Terminbörse Eurex verfielen Futures und Optionen (Hexensabbat) auf den DAX. Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex mit einem Plus von 0,21 Prozent bei 10.633,82 Punkten. Das Handelsvolumen betrug enorme 9,48 Mrd. Euro. Die restlichen liquiden europäischen Aktienindizes beendeten den Freitag mit gemischten Vorzeichen. Der EuroStoxx50 konnte sich mit 0,02 Prozent nur knapp im Plus halten und ging mit 3.000,61 Punkten aus dem Handel. Der Mailänder FTSE MIB manövrierte sich mit einem Kursverlust von 0,97 Prozent auf 18.397,19 Punkte und bekam die rote Laterne gereicht. Rund um Weihnachten versiegte an den meisten Märkten die Liquidität oder die Börsen waren geschlossen. Im Gegensatz zu den relevanten Börsen in Europa, hatten die Börsen in den USA am zweiten Weihnachtsfeiertag (Boxing Day) aber geöffnet. Die drei US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 haussierten und konnten ihre Kursverluste der Vorwoche am Mittwoch zu einem großen Teil ausbügeln. Da half neben „Window-Dressing-Effekten“ zum Jahresende wohl auch  der „Tweet“ von US-Präsident Donald Trump, der sich aufgrund der enormen „Verbilligung“ an den Aktienmärkten für Aktienkäufe aussprach. Der NASDAQ100 legte um stolze 6,16 Prozent auf 6.262,77 Punkte zu und auch der Dow Jones und der S&P500 konnten um rund 5 Prozent hinzugewinnen.

Blickt man auf die letzten Wochen vor dem Weihnachtsfest zurück, so kann wohl kaum von einer Weihnachtsrallye die Rede sein. Eher wäre dies als Rutschpartie zu bezeichnen. In all dem Trubel konnte der DAX in der Vorweihnachtswoche dennoch den Dow Jones „outperformen“. Während der DAX um 2,13 Prozent nachgab, rutschte der Dow Jones um enorme 7,63 Prozent gen Süden. Im Rückblick wirkt der jüngste starke Abverkauf auch an den US-Börsen an das Ende des Kapitels „längster Bullenmarkt der Börsengeschichte“. Während man sich auf Jahressicht beim DAX einem beinahe 20prozentigen Kursrutsch nähert, befinden sich eine Reihe von festlandchinesischen Indizes aus Shanghai und Shenzen schon länger im Bärenmarkt. Von der Definition liegt eine Korrektur bis zu einem Marker von 20 Prozent vor, oberhalb der 20-Prozent-Marke ist von einem Bärenmarkt zu sprechen. Zwar sind hier die US-Märkte – allen voran der NASDAQ100 – noch große Schritte davon entfernt, doch die Fallhöhe ist weiterhin genügend vorhanden. Bezieht man sich aber zum Beispiel nicht auf die 2018er-Performance, sondern auf die letzte Bewegung vom Septemberhoch des S&P500, so ist die 20-Prozent-Korrekturmarke nur noch minimal entfernt.

Am Donnerstag steht um 10:00 Uhr der EZB-Wirtschaftsbericht zur Veröffentlichung an. Aus den USA werden am Nachmittag um 14:30 Uhr die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf Wochenbasis erwartet, sowie um 15:00 Uhr der FHFA-Index für den Oktober ausgewiesen. Um 16:00 Uhr werden die Verkäufe neuer Häuser im November und das Verbrauchervertrauen für den Dezember publiziert.



Ausblick DAX

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte stiegen am Donnerstag überwiegend aufgrund der starken Vorgaben aus den USA. Der japanische Nikkei225 legte rund 4 Prozent zu. Lediglich die chinesischen Indizes lagen am Morgen noch im roten Bereich. Die US-Futures wiesen nach der Hausse vom zweiten Weihnachtsfeiertag während der asiatischen Handelszeit durchweg negative Vorzeichen auf. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 12.635 bis 12.645 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex schloss am Freitag, den 21. Dezember via Xetra mit einem Plus von 0,21 Prozent bei 10.633,82 Punkten. Ausgehend vom neuen Jahrestief des 21. Dezember 2018 bei 10.512,64 Punkten bis zum Tageshoch des 21. Dezember 2018 bei 10.654,66 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 10.655 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite bei 10.688/10.709/10.742 und 10.763 Punkten in Betracht zu ziehen. Die Unterstützungen lägen bei 10.600/10.584/10.567/10.546/10.513 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 10.479/10.458 und 10.425 Punkten bereit.


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