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Nachrichtenquelle: flatex select
07.01.2019, 08:15  |  226   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex zündete am Freitag wie eine Kursrakete und rauschte um stolze 3,37 Prozent auf 10.767,69 Punkte. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,92 Mrd. US-Dollar. Auch die restlichen europäischen Leitindizes konnten kräftige Tagesgewinne verbuchen. Der EuroStoxx50 schloss mit einem Zugewinn von 2,95 Prozent bei 3.041,85 Punkten. Die Wall Street haussierte enorm. Der Dow Jones konnte seinen Vortagesrutsch mehr als wettmachen, gewann rund 747 Punkte beziehungsweise um 3,29 Prozent hinzu und schloss bei 23.433,16 Punkten. Noch stärker zulegen konnte der marktbreite S&P500, doch der NASDAQ100 zog mit einem Plus von 4,48 Prozent auf 6.422,67 Punkten davon. Bei aller Freude über die durchweg festzustellenden enormen Kursgewinne muss aber auch darauf hingewiesen werden woher die meisten Wertpapiere zum Beispiel aus dem NASDAQ100 kommen. Viele Einzeltitel haben sich von ihren Hochs bereits halbiert oder beinahe halbiert und es erschließt sich derzeit nicht, woher die Kraft kommen soll, weitere Anschlusskäufe bis hin zu den alten Hochs zu bewerkstelligen. Dies gelänge wohl nur der US-Notenbank. Genau diese könnte am Freitag aber für die haussierenden Aktienmärkte verantwortlich gewesen sein. Bei einer Diskussionsrunde der „American Economics Association“ in Atlanta trafen Fed-Chef Powell und seine Vorgänger Yellen und Bernanke aufeinander. Powell gab sich in Bezug auf die künftige US-Geldpolitik recht flexibel und sprach zudem davon, die Fed müsse nicht um jeden Preis am Zinserhöhungszyklus festhalte und könne ihren geldpolitischen Kurs auch ebenso „flexibel“ gestalten. Mittlerweile preist der US-Terminmarkt nicht nur bis zum Ende des Jahres keine weitere Leitzinsanhebung mehr ein, sondern im Dezember 2019 sogar eine 23prozentige Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung. Allein diese etwaige Marschrichtung der Fed könnte die Aktienmärkte sichtlich befeuert haben.

Die neue Börsenwoche stellt zugleich die erste vollständige Handelswoche des neuen Jahres dar. Am Montag wird bereits vorbörslich um 08:00 Uhr der deutsche Auftragseingang der Industrie für den Monat November veröffentlicht. Im weiteren Verlauf steht um 10:30 Uhr das Sentix-Investorenvertrauen für die Eurozone im Januar zur Marktbewertung an und um 11:00 Uhr der November-Einzelhandelsumsatz für die Eurozone. Aus den USA werden am Nachmittag um 16:00 Uhr Daten zum Auftragseingang der Industrie im November, zum Auftragseingang langlebiger Güter im November und der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor für den Dezember publiziert. Von der Unternehmensseite berichtet der US-Konzern Commercial Metals von den aktuellen Quartalszahlen.



Ausblick DAX

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte starteten mit starken Zugewinnen in die neue Handelswoche. Der japanische Nikkei225 zum Beispiel legte deutlich über 2 Prozent zu. Auch die US-Futures notieren durchweg im grünen Bereich. Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 10.820 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex zündete am Freitag förmlich die Kursrakete. Zum Xetra-Schluss notierte der deutsche Leitindex mit einem Plus von 3,37 Prozent bei 10.767,69 Punkten. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 03. Dezember 2018 bei 11.566,97 Punkten bis zum jüngsten Verlaufstiefs des 27. Dezember 2018 bei 10.279,20 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite abzuleiten. Die Widerstände wären demnach bei 10.923/11.075 und 11.263 Punkten in Betracht zu ziehen. Die Unterstützungen fänden sich bei den Marken 10.771/10.583 und 10.279 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite bei 9.974/9.786 und 9.482 Punkten.


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