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Crowdinvestments: Wie hoch ist der Eigenkapitaleinsatz der Projektentwickler tatsächlich?

Nachrichtenquelle: FondsDISCOUNT
07.01.2019, 13:15  |  220   |   |   
Beim Nachweis der Mittelherkunft zeigen die Verkaufsunterlagen neben einem Bankdarlehen und dem geplanten Crowd-Darlehen noch einen gewissen Eigenkapitaleinsatz des Projektentwicklers. Aber Eigenkapital ist offenbar nicht gleich Eigenkapital.

Ausgangssituation


Ein Immobilienprojekt kann üblicherweise nicht zu 100 Prozent mit einem Bankdarlehen finanziert werden. Das Kreditinstitut fordert vielmehr einen gewissen Eigenkapitaleinsatz des Projektentwicklers, der je nach Risikoeinschätzung der Bank meist zwischen zehn und 25 Prozent des Projektvolumens liegt. Um den eigenen Kapitaleinsatz zu reduzieren, ersetzt der Projektentwickler einen Teil des von ihm geforderten Eigenkapitals durch eine nachrangige Crowdfinanzierung. Das Darlehen der Bank ist dabei regelmäßig mit einer erstrangigen Grundschuld abgesichert. Sollte sich das Immobilienprojekt nicht wie geplant entwickeln und der Projektentwickler in Zahlungsverzug geraten, kommt es im Worstcase zu einer Zwangsvollstreckung und Versteigerung des Grundstücks. Aus dem Verwertungserlös wird zunächst das Bankdarlehen und gegebenenfalls andere Verbindlichkeiten zurückbezahlt, anschließend das nachrangige Darlehen der Crowd. Sofern dann noch Vermögen übrig ist, erhält der Projektenwickler sein eingesetztes Eigenkapital zurück. Das Eigenkapital steht also bei der Verteilung an letzter Stelle.



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