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Marktkommentar: Eduardo Mollo Cunha (Eyb & Wallwitz): Reporting Dezember 2018
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Marktkommentar Eduardo Mollo Cunha (Eyb & Wallwitz): Reporting Dezember 2018

Nachrichtenquelle: Asset Standard
08.01.2019, 10:05  |  344   |   |   

Der Dezember 2018 hat sich als einer der verlustträchtigsten Monate in der langen Börsengeschichte erwiesen.

Auch wenn zum Jahresausklang die Stimmung nicht mehr ganz so düster ist, hat sich der Dezember 2018 trotzdem als einer der verlustträchtigsten Monate in der langen Börsengeschichte erwiesen.

Alle Aktienmärkte, auch die USA, gerieten durch die weltweit abnehmende wirtschaftliche Dynamik bei gleichzeitig weniger Unterstützung durch die Notenbanken und den vielen politischen Irritationen in einen Abwärtsstrudel. Damit wurde 2018 nach einem vielversprechenden Start global gesehen zum schlechtesten Aktienjahr seit dem Ende der Finanzkrise.

Aufgrund des immer spürbareren Liquiditätsentzugs durch die FED stieg die Volatilität im Aktienmarkt, aber nicht nur dort, wie sich an der Berg- und Talfahrt der Rendite langlaufender US-Staatsanleihen ablesen lässt, so dass nur bei den klassischen sicheren Häfen wie deutschen Staatsanleihen, amerikanischen Schatzwechseln und Gold (nur in EUR) unter dem Strich ein positives Ergebnis übrig blieb.

In das neue Jahr gehen wir trotzdem mit einer gewissen Zuversicht. Es wird vor allem darauf ankommen, die eigene Positionierung ständig kritisch zu hinterfragen und auf nachhaltige Veränderungen im Unterschied zum allgegenwärtigen „Noise“ entschlossen zu reagieren. An unseren Aktieninvestments werden wir aber weitgehend festhalten. Optimistisch stimmt uns vor allem die mittlerweile wieder attraktive Bewertung (v.a. in Europa) und die übertriebene Furcht vor einer Rezession und dem „Wegbrechen“ der Unternehmensgewinne.


INVESTMENTTALK AUS DER KAFFEEKÜCHE 
Unsere Fondsmanager diskutieren in ihrem Podcast "Deutschland ist 2018 der größte Verlierer" ein denkwürdiges Jahr an den Finanzmärkten und machen dabei einen großen Verlierer aus: Deutschland. In Zeiten politischer Spannungen und Handelskriege erweist sich das auf den Export fokussierte Geschäftsmodell als Nachteil. Für die Binnenkonjunktur wurde allzu wenig getan. 

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