DAX+0,08 % EUR/USD+0,24 % Gold+0,32 % Öl (Brent)+0,26 %
Pressemeldung: Union Investment: Marktbericht Dezember 2018 - Seite 2
Foto: www.assetstandard.de

Pressemeldung Union Investment: Marktbericht Dezember 2018 - Seite 2

Nachrichtenquelle: Asset Standard
11.01.2019, 10:00  |  837   |   |   

Neben dem sich eintrübenden Konjunkturumfeld dürfte der nach wie vor schwelende Handelskonflikt die deutschen Börsen belasten. In den kommenden Wochen ist daher mit schwankungsanfälligen Märkten zu rechnen.

Osteuropa

Osteuropas Börsen schließen im Minus

Die Aktienmärkte in Osteuropa mussten im Dezember Federn lassen. Insbesondere die Zinsanhebung der US-Notenbank sowie die flankierenden Äußerungen des Fed-Chefs Powell setzten die Märkte Osteuropas – genau wie die weltweiten auch – unter Druck. Auch das sich global abschwächende konjunkturelle Umfeld belastete. Der MSCI Emerging Markets Eastern Europe-Index verlor in Lokalwährung 1,1 Prozent. In US-Dollar lag das Ergebnis bei -2,8 Prozent. Damit konnten sich die osteuropäischen Börsen dennoch vergleichsweise gut behaupten: Der MSCI World-Index gab in Lokalwährung 8,0 Prozent ab.

Auch auf Jahressicht schnitten die Länder im Osten Europas besser ab als der globale Schnitt: Der MSCI Emerging Markets Eastern Europe-Index gewann in Lokalwährung 4,6 Prozent, in US-Dollar schloss der Index aufgrund diverser Währungsabwertungen allerdings 8,3 Prozent im Minus. Der MSCI World-Index beendete das Jahr in Lokalwährung mit -9,1 Prozent.

Russlands Börsen fuhren im Dezember Verluste ein (MICEX-Index, in Lokalwährung: -1,4 Prozent). Die Zentralbank hat den Leitzins überraschend um 0,25 Prozentpunkte auf 7,75 Prozent angehoben. Die weitere Abwertung des Russischen Rubels unterstützte dagegen die Börsen: Die Währung verlor gegenüber dem US-Dollar 3,9 Prozent. Erstaunlicherweise hatte der Öl-Abverkauf einen geringen Einfluss auf den russischen Aktienmarkt. Die von OPEC und Russland beschlossenen Kürzungen konnten dem Ölpreis keinen Auftrieb verleihen.

Auch die Aktienmärkte in der Türkei gaben ab. Der BIST-Index verlor in Lokalwährung 4,3 Prozent. Die Türkische Lira fuhr ebenfalls Verluste ein. Sie schloss gegenüber dem US-Dollar 1,4 Prozent schwächer. Die türkische Zentralbank hat trotz der hohen Inflation im Dezember die Leitzinsen unangetastet bei 24 Prozent gelassen.

Das sich eintrübende weltweite wirtschaftliche Umfeld belastete auch die Börsen in Tschechien (PX-Index: -7,7 Prozent), Ungarn (BUX-Index -2,4 Prozent) und Polen (WIG-Index: -0,9 Prozent). Erste Frühindikatoren zeigten sich schwächer. Dieser Umstand dürfte die osteuropäischen Börsen auch in den kommenden Wochen belasten. Es ist mit schwankungsanfälligen Märkten zu rechnen.

Anzeige

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Jetzt Fonds ohne Ausgabeaufschlag handeln und dauerhaft Depotgebühren bei comdirect sparen!

  • über 13.000 Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag
  • kostenlose Depotführung
  • über 450 Fonds für Sparpläne ohne Ausgabeaufschlag
  • Sonderkonditionen für Transaktionen

Sie haben bereits ein Depot bei comdirect?

Kein Problem. Ein einfacher kostenloser Vermittlerwechsel genügt und Sie können auch von den günstigen Konditionen profitieren.

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel