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14.01.2019, 08:15  |  202   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex schloss am Freitag mit einem Minus von 0,31 Prozent bei 10.887,46 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,11 Mrd. Euro. In der abgelaufenen Woche konnte der DAX aber immerhin 1,11 Prozent hinzugewinnen. Die restlichen europäischen liquiden Indizes wiesen größtenteils leichte Kursverluste auf. Europas Leitindizes EuroStoxx50 beendete den Freitag mit einem Abschlag von 0,18 Prozent bei 3.070,04 Punkten. Gegen den allgemeinen Trend konnten die Leitindizes der Börsen in Zürich und Madrid etwas zulegen. An der Wall Street konnten sich die drei wichtigsten US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 bis zur Schlussglocke auch nicht in den grünen Bereich vorarbeiten. Der Dow Jones und der S&P500 wiesen jedoch kaum relevante Abgaben auf. In den nächsten Handelstagen blickt man neben dem enorm relevanten Thema „Brexit“, sowie dem „Shutdown“ in den USA auf die weiteren Schritte in Sachen Handelsgespräche zwischen Peking und Washington. Vieles scheint in Bezug auf die ersten Ergebnisse der jüngsten Handelsgespräche zwischen den führenden Vertretern der USA und Chinas weiter unklar. Vor allen Dingen wird der Bereich des Schutzes von geistigem Eigentum noch weiterer Klärung bedürfen. Dennoch wird China weitere Gespräche mit den USA in 2019 führen wollen und wird diese Thematik ganz nach oben auf die politische Agenda setzen. Dies war auch der Rede des chinesischen Handelsministers Zhong Shan zu entnehmen. Der Minister sprach zudem davon, die Geschäfts- und Handelsbeziehungen beider Länder ausbauen und auf eine neue Stufe anheben zu wollen. Sowohl die chinesische Delegation, als auch die US-Handelsdelegation sprachen von erfolgreichen Gesprächen, aber noch weiteren Gesprächsbedarf. Die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer diesbezüglich bleibt hoch. Sollten in den nächsten Wochen hier keine harten Fakten, Details von Handelsvereinbarungen durchsickern, werden die Börsen diese Entwicklung wohl weniger goutieren und wieder in einen Abverkauf eintreten. Dieser Abverkauf könnte je nach den Quartalsergebnissen der US-Großunternehmen gebremst oder beschleunigt werden. In der neuen Börsenwoche beginnt nämlich die erste Berichtssaison des Jahres 2019. Viele US-Großbanken stehen bereits in den Startlöchern und werden ihre aktuellen Quartalszahlen veröffentlichen, darunter zum Beispiel Citigroup, Bank of America, Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley und Wells Fargo.

Am Montag werden nicht viele volkswirtschaftlichen Daten erwartet, lediglich die Veröffentlichung der November-Industrieproduktion für die Eurozone wäre zu beachten. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem OMV (AT), sowie die US-Konzerne Citigroup und Shaw Communications.



Ausblick DAX

Die neue Handelswoche begann mit Kursverlusten in der asiatisch-pazifischen Region und auch die US-Futures tendierten zur asiatischen Handelszeit mehr als schwach. Die chinesischen Handelsdaten wurden in der Nacht publiziert. China wies für 2018 einen um rund 17 Prozent gestiegenen Handelsbilanzüberschuss aus gegenüber den USA aus. Der Agentur Reuters gemäß ist dies der höchste Wert seit dem Jahr 2006. Die aktuelle Handelspolitik der USA hat folglich nicht viel erreicht. Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 10.805 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex beendete den Xetra-Handel am Freitag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 10.887,46 Punkten. Um die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite ermitteln zu können, wäre auf den Kursverlauf vom Tief des 27. Dezember 2018 bei 10.279,20 Punkten bis zum jüngsten Hoch des 09. Januar 2019 bei 10.961,92 Punkten zu achten. Die Widerstände wären demnach bei 10.962 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite bei 11.122/11.222 und 11.383 Punkten abzuleiten. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 10.801/10.702/10.621 und 10.540 Punkten in Betracht.


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