checkAd

    Ghosn-Affäre  418  0 Kommentare Paris schickt Delegation nach Japan

    PARIS (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund der Inhaftierung von Auto-Manager Carlos Ghosn in Japan hat die französische Regierung eine Delegation nach Tokio geschickt. Es gehe dort um die Zukunft der Allianz zwischen Renault und Nissan , sagte der französische Regierungssprecher Benjamin Griveaux am Mittwoch in Paris nach einer Kabinettssitzung. Der Staat ist bei Renault ein wichtiger Spieler, er hält 15 Prozent der Anteile.

    Von der Stabilität dieser Allianz hingen allein in Frankreich Tausende Arbeitsplätze ab, sagte Griveaux. Ergänzend hieß es aus Kreisen des Élyséepalastes, diese Allianz müsse zur Zukunftssicherung der Hersteller unbedingt bewahrt werden.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Renault S.A.!
    Long
    45,23€
    Basispreis
    0,39
    Ask
    × 12,22
    Hebel
    Short
    52,68€
    Basispreis
    0,41
    Ask
    × 11,62
    Hebel
    Präsentiert von

    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Ghosn ist Architekt der internationalen Kooperation von Renault mit den japanischen Herstellern Nissan und Mitsubishi. Der 64-Jährige sitzt seit rund zwei Monaten in Japan in Untersuchungshaft. Ihm wird unter anderem der Verstoß gegen Börsenauflagen vorgeworfen. Ghosn hatte hingegen seine Unschuld beteuert.

    Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire sei im täglichen Kontakt mit dem kommissarischen Renault-Management, sagte Griveaux. Ghosn ist bei Renault offiziell immer noch Konzernchef, sein französischer Titel lautet Président-directeur général. Das operative Geschäft wird aber schon seit längerem von seinem bisherigen Stellvertreter Thierry Bolloré geführt.

    Der Renault-Verwaltungsrat könnte möglicherweise schon an diesem Sonntag eine neue Führung einsetzen, schrieb die Tageszeitung "Le Figaro". Renault bestätigte auf Anfrage die Gremiensitzung nicht. Schon seit längerem wird in Paris darüber spekuliert, dass der bisherige Chef des Zulieferers Michelin , Dominique Senard, den Präsidentenposten im Renault-Verwaltungsrat übernehmen könnte, während Bolloré weiter das operative Geschäft leiten werde./cb/DP/he




    Diskutieren Sie über die enthaltenen Werte


    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    Ghosn-Affäre Paris schickt Delegation nach Japan Vor dem Hintergrund der Inhaftierung von Auto-Manager Carlos Ghosn in Japan hat die französische Regierung eine Delegation nach Tokio geschickt. Es gehe dort um die Zukunft der Allianz zwischen Renault und Nissan , sagte der französische …

    Schreibe Deinen Kommentar

    Disclaimer