DAX-0,04 % EUR/USD-0,06 % Gold-0,99 % Öl (Brent)-0,28 %

Bericht Spahn stellt Apotheken 375 Millionen Euro in Aussicht

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
20.01.2019, 19:29  |  2045   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt Apotheken 375 Millionen Euro in Aussicht. Im Zusammenhang mit seinem Vorschlag für ein neues Apothekengesetz, den Spahn Mitte Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, "gab es insgesamt elf Termine von Vertretern der Leitungsebene des Bundesministeriums für Gesundheit mit Vertretern der Apothekerverbände", heißt es in einer Antwort des Hauses auf eine schriftliche Frage der Grünen, über die die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) berichtet. Insgesamt 375 Millionen Euro zusätzlich sollen Apotheken für Nacht- und Notdienste, die Abgabe von Betäubungsmitteln und für "zusätzliche pharmazeutische Dienstleistungen" bekommen, berichtet die Zeitung weiter.

Bezahlen sollen diese Finanzspritze die gesetzlichen Krankenkassen. In seinen Eckpunkten rückt der Minister aber auch von einem Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ab: das Verbot eines Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Spahn will diesen Versand künftig doch erlauben, aber die Höhe der Boni, die manche Firmen ihren Kunden anbieten, auf 2,50 Euro pro Packung begrenzen.


2 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

Das ist ein raffiniertes Spiel unseres Herrn Jens Spahn. Vor nicht allzu langer Zeit forderte er noch, die GKV`s sollen ihre hohen Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Gabs schon mal in der Vergangenheit. Diese mächtigen GKV`s sagten aber "nein danke", wir brauchen die Knete für unsere Zwecke. Jetzt kommt also der Gegenangriff und das Geld wird "politisch" über neue Gesetze verteilt.
Dazu passt auch die neue Erstattungsleistung (ohne Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses für Leistungen im Gesundheitswesen) für die "Fettabsaugung" vorwiegend bei Frauen mit einem krankhaften Fettverteilungssyndrom. Das wird für die GKV`s teuer und die betroffenen freuts. Bloss der gemeine Versicherte, der sich mit seinem Gesundheitsverhalten "solidarisch" gegen die Mitversicherten verhält, geht klar leer aus.
Ich finde es schön, dass die am Hungertuch nagenden Apotheken eine Finanzspritze von unseren Steuergelden erhalten. Es soll ja ApothekerInnen geben, die können sich als Zweitwagen gerade mal einen schäbigen BMW leisten.

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel