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Börse Daily am Sonntag mit DAX, Allianz, Infineon, United Internet, Sixt, IBM, Kaffee

27.01.2019, 08:00  |  3578   |   |   

Kritiker bemängeln, dass die Europäische Zentralbank den richtigen Zeitpunkt für eine Zinswende verpasst hat. Nachdem auch im neuen Jahr keine Anpassung des Leitzinses erfolgte, gehen die Märkte nun frühestens 2020 von einem solchen Schritt aus. Damit dürfte die Ära Draghi von keiner einzigen Zinsanhebung geprägt sein. Welch seltsame Blüten die Zinspolitik Draghis entwickelt, lässt sich deutlich am Immobilienmarkt ablesen. Daneben sind die Sparer die Leidtragenden, da die schleichende Enteignung durch das niedrige Zinsniveau deren Vermögen vernichtet.

Entspannung erfreut

Die Aktienmärkte haben in den vergangenen Tagen auch von der Hoffnung über eine Entspannung im Handelskrieg zwischen den USA und China profitiert. US-Handelsminister Wilbur Ross bemerkte allerdings, dass eine Einigung meilenweit entfernt sei. Die Auseinandersetzung beider Länder schlägt sich auch in den Konjunkturdaten nieder. So hatte zuletzt der Internationale Währungsfonds seine Prognose für die Weltkonjunktur reduziert. Nun nimmt auch die Bundesregierung das ehemalige Ziel von 1,8 Prozent auf nunmehr nur noch 1,0 Prozent zurück. Damit gibt es weitere Punkte, die einem nachhaltigen Anstieg an den Börsen im Wege stehen.

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Firmen gehen

War es doch eines der schlagenden Argumente der Brexiteers: Große Firmen mit großen Fabriken können gar nicht anders als in Großbritannien zu bleiben. Das sieht Airbus-Chef Tom Enders anders und warnt nun klar und deutlich: All jene, die daran zweifeln, Airbus könnte im Falle eines No-Deal-Brexit Geschäfte von Grossbritannien abziehen, lägen falsch. Und um wirklich kein Missverständnis aufkommen zu lassen, fügte er noch hinzu: "Bitte hören Sie nicht auf den Wahnsinn der Brexiteers, die glauben, nur weil wir hier grosse Fabriken haben, wir würden sie nicht verlagern."

Kein Ende in Sicht

Auch andere Firmenlenker werden allmählich ungeduldig. Während Enders noch warnt, ziehen andere schon ihre Konsequenzen und bauen ihre Standorte in Großbritannien bereits jetzt schon ab. Last but not least belastet auch noch der immer noch andauernde Government Shutdown in den USA. Der Regierungsstillstand schadet allerdings der US-amerikanischen Wirtschaft, und zwar deutlich! Pro Woche sollen es rund 0,13 Prozentpunkte sein. Die Ausgangssituation für einen weiteren Anstieg an den Aktienmärkten ist daher denkbar schlecht. Vielmehr sollte nach der aktuellen Zwischenerholung eine erneute Abschwächung nicht überraschen

Seitwärts handeln

Doch auch wenn die Märkte zu einer uneinheitlichen Seitwärtstendenz übergehen, finden sich mit den passenden Produkten immer wieder attraktive Strategien, die sich auch dann handeln lassen. So veröffentlichen wir beispielsweise jeden Dienstag Strategien mit Exotischen Optionsscheinen, mit denen man beispielsweise auch Seitwärtstendenzen erfolgreich handeln kann. Den Exotic-Trader können Sie wie alle anderen täglichen und wöchentlichen Newsletter von Börse-Daily, darunter Insight, Tradings, Rohstoffe & Devisen, Spotlight, Trends und der Optionsschein-Report, bequem und kostenlos per E-Mail beziehen. Mehr Infos hierzu finden Sie auf www.boerse-daily.de.

Luft ist dünn im DAX

(25.01.2019) Der DAX konnte am Freitag wie erwartet erneut mit einem Gap-up in den Handel starten und direkt bis 11.320 Punkte hochziehen. Der DAX ist nun seit dem Verlaufstief im Dezember um rund 1000 Punkte gestiegen. Die Luft ist nun sehr dünn für den DAX, meint Börse Daily INSIGHT, der Newsletter zur täglichen Marktanalyse und Fokus auf den DAX mit zwei Ausgaben pro Handelstag. Börse-Daily-Experte Christian Zoller analysiert den DAX anhand verschiedener Indikatoren und entwickelt seine persönliche Trading-Strategie auf den Index! Lesen Sie hier mehr.

DAX: 130 Prozent p.a. in 7 Wochen

(22.01.2019) Stark startete der DAX ins neue Jahr. Trotzdem gibt es eine Reihe an Belastungen. Mit einem Inline-Optionsschein mit Schwellen bei 10000 und 12100 Punkten können risikofreudige Anleger bis Mitte März eine stattliche Seitwärtsrendite erzielen. Lesen Sie hier weiter.

IBM: Besser als erwartet

(23.01.2019) Der IT-Dinosaurier IBM hat Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt und erwartungsgemäß schwache Daten abgeliefert. Die Aktie legte nachbörslich um rund fünf Prozent zu, Analysten hatten ein schlechteres Ergebnis erwartet, doch der Konzern überraschte. Lesen Sie hier weiter.

Sixt: Kampf um Kaufsignal

(25.01.2019) Wertpapiere des Autovermieters Sixt tendieren seit Jahresanfang wieder gen Norden, stecken aber im Bereich des EMA 50 und dem aktuellen Abwärtstrend noch fest. Doch die Ambitionen für einen Durchmarsch seitens der Käufer sind klar erkennbar! Lesen Sie hier weiter.

Call auf IBM: Big Blue mit Überraschung

(25.01.2019) IBM überraschte im vierten Quartal positiv. Denn der Konzern übertraf bei Gewinn und Umsatz die Erwartungen. Von steigenden Notierungen könnte ein Call-Optionsschein auf die IBM-Aktie mit einem Basispreis bei 120 US-Dollar überproportional profitieren. Lesen Sie hier weiter.

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