5 besorgniserregende in Aurora Cannabis Ausblick

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
27.01.2019, 09:00  |  15851   |   |   

Du hast vielleicht bemerkt, dass es niemanden zu kümmern schien, als Aurora Cannabis (WKN:A12GS7) letzte Woche einen vorläufigen Ausblick zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres ankündigte, der niedriger war als erwartet. Am 8. Januar 2019 erklärte der kanadische Marihuana-Produzent, dass er im zweiten Quartal einen Umsatz zwischen 50 und 55 Mio. in kanadischen US-Dollar erwartet. Die Schätzung des Analystenkonsenses lautete auf einen Umsatz von 67 Mio. kanadischen Dollar. Dennoch stieg der Kurs der Aurora-Aktie.

Die Investoren kümmert das schon nicht mehr und konzentrieren sich nun stärker auf die Übernahme des privat gehaltenen Unternehmens Whistler Medical Marijuana durch das Unternehmen. Aber es gibt fünf beunruhigende Worte in Auroras Stellungnahme, die Aufmerksamkeit verdienen.

Ein Widerspruch?

Auroras Umsatzprognose zu Q4 war meiner Meinung nach nicht beunruhigend. Eigentlich vermute ich, dass die Analysten in ihren Prognosen einfach zu optimistisch waren. Die Realität ist, dass das letzte Quartal ohnehin kein großartiger Hinweis darauf ist, was auf Aurora Cannabis zukommt. Es spiegelte weniger als zwei Monate Legalisierung wider. Die erzielten Umsätze sind aufgrund der begrenzten Produktionskapazitäten deutlich niedriger, als sie in Zukunft sein werden.

Aber es gab einen scheinbaren Widerspruch in Auroras Prognose zum zweiten Quartal. Das Unternehmen gab an, dass das erwartete Umsatzwachstum von 327 % gegenüber dem Vorjahr zum Teil auf Lieferungen in seine „wachsenden internationalen Märkte“ zurückzuführen ist. Aurora sagte jedoch auch, dass es „relativ stabile, beschränkte Lieferungen“ in diese Märkte gebe.

Wachsende Märkte, aber relativ stabile Lieferungen? Ist das ein Widerspruch? Überhaupt nicht.

Aurora Cannabis hatte recht, dass die internationalen Märkte wachsen. Deutschland legalisierte 2017 medizinisches Cannabis. Obwohl das Land der größte Marihuana-Markt außerhalb Nordamerikas ist und der Umsatz bis 2022 voraussichtlich 1,6 Mrd. US-Dollar erreichen wird, ist es für den deutschen medizinischen Cannabis-Markt noch früh. Andere Länder, die medizinisches Marihuana legalisiert haben, wie Großbritannien, befinden sich in einem noch früheren Stadium.

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