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Neue Wege Privatanleger wünschen sich im Spätzyklus Anlageprodukte, die Flexibilität und eine Absicherung gegen Marktrisiken bieten (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
29.01.2019, 18:45  |  776   |   |   
Frankfurt (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/bilder -

Erstes Makro-Barometer von J.P. Morgan Asset Management zeigt
Wünsche deutscher Anleger

Ein Großteil der deutschen Privatanleger ist sich bewusst, dass
auch weiterhin unbeständige Märkte zu erwarten sind: Mit 76,4 Prozent
erwarten drei Viertel der Befragten des Makro-Barometers sogar, dass
die Schwankungen an den Börsen in Zukunft steigen werden. Diese
Erkenntnis ist nach dem sprunghaften Anstieg der Volatilität in 2018
nicht ganz überraschend - sind doch unbeständige Märkte in dieser
späten Phase des Konjunkturzyklus keinesfalls ungewöhnlich. Dass sich
jedoch ein derart großer Teil der privaten Anleger in Deutschland
darauf eingestellt hat, ist allerdings bemerkenswert.

Überhaupt fördert das aktuelle Makro-Barometer von J.P. Morgan
Asset Management, das in diesem Jahr erstmals erhoben wurde, einige
beachtliche Erkenntnisse zutage. Ziel der Befragung von 2.000
deutschen Frauen und Männern durch die Gesellschaft für
Konsumforschungg (GfK) war, das Verständnis für die Anlegerwünsche in
dieser Phase des Zyklus zu stärken. Für die Teilnahme am
Makro-Barometer wurden deshalb nur diejenigen Befragten ausgewählt,
die laut eigenen Angaben bereits Investmenterfahrung haben oder am
Thema Geldanlage beziehungsweise am aktuellen Weltgeschehen in
Wirtschaft und Politik interessiert sind - insgesamt sind dies 1.719
Befragte oder 85,9 Prozent der Gesamtgruppe. Laut eigenen Angaben
investieren aktuell unter den 2.000 Befragten 35,4 Prozent, 18,4
Prozent haben dies in der Vergangenheit bereits einmal getan, 62,8
Prozent interessieren sich für das Thema Geldanlage, und 70,7 Prozent
fühlen sich gut über die Entwicklungen in Wirtschaft und Politik
informiert. "Wir freuen uns, einen speziellen Blick auf die Wünsche
und Bedürfnisse derjenigen zu werfen, die eine gewisse Affinität zum
Thema Investments mitbringen und von daher etwas weiter über den
Tellerrand blicken, als viele deutsche Sparer", erläutert Christoph
Bergweiler, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland,
Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland.

Makrothemen bewegen die Märkte

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sich ein Großteil
der Befragten darüber bewusst ist, dass zyklische und strukturelle
Entwicklungen der globalen Volkswirtschaften, auch Makrotrends
genannt, die hauptsächlichen Treiber für die Kapitalmarktentwicklung
sind - mit 62,5 Prozent sind es fast zwei Drittel der Teilnehmer des
Makro-Barometers. Es zeigt sich angesichts des volatilen Marktumfelds
jedoch auch ein gewisses Maß an Verunsicherung, denn mit 56,4 Prozent
gab jeder zweite Befragte an, zwar die Nachrichtenlage über die
makroökonomischen Entwicklungen zu verfolgen - was diese jedoch dann
für die Geldanlage bedeutet, darüber herrscht Unsicherheit. Und so
sind sich mit 64,5 Prozent rund zwei Drittel der Befragten einig,
dass es im aktuellen sich im Wandel befindlichen Umfeld derzeit zu
unsicher sei, an der Börse zu investieren. Entsprechend würden 67,7
Prozent der Befragten ihr Geld gern vor den Schwankungen an den
Börsen schützen und 71 Prozent finden, Anlegern sollte es möglich
sein, von den globalen volkswirtschaftlichen Entwicklungen
profitieren zu können, auch wenn diese nicht positiv sind.

Immerhin ist diesem investmentaffinen Kreis der Befragten klar,
dass Spareinlagen im aktuellen anhaltenden Niedrigzinsumfeld keine
Alternative darstellen: so sehen 86,7 Prozent der Befragten in den
einstmals sicheren Anlagehäfen derzeit keine geeignete Lösung für die
langfristige Geldanlage und den Vermögensaufbau. 84,7 Prozent der
Befragten sind sich sicher, dass man bei der Geldanlage heute neue
Wege gehen muss, um langfristig erfolgreich anlegen zu können.

Flexibilität top, Volatilität flop

Um zu ermitteln, welche Attribute diese "neuen Wege" ausmachen,
wurde die Gruppe der Befragten noch weiter spezifiziert, und zwar auf
diejenigen, die tatsächlich investiert sind (707 Anleger - 35,4
Prozent der ursprünglichen Befragten). Diese wurden gebeten,
verschiedene Möglichkeiten, die eine Geldanlage bieten sollte, nach
ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Als wichtigste Eigenschaft einer
Geldanlage wird dabei Flexibilität angesehen sowie auch die
Möglichkeit, besondere Risiken - wie beispielsweise aktuell den
Brexit - abzusichern. Den Befragten ist ebenfalls wichtig, dass eine
Anlage weniger schwankt als der Aktienmarkt und dass es möglich ist
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