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Moventum Marktkommentar 30.01.2019 Deutsche Wirtschaft im Fokus

Gastautor: Michael Jensen
30.01.2019, 14:12  |  601   |   |   

In der vergangenen Woche standen in erster Linie die Daten für die deutsche Wirtschaft im Fokus. Die vorläufige Schätzung der Januar-Einkaufsmanager-Indizes fiel dabei uneinheitlich aus. Während sich der Index für das verarbeitende Gewerbe erstmals seit November 2014 mit 49,9 Punkten nicht mehr im expansiven Bereich bewegt, fiel er für den Dienstleistungssektor mit einer Erholung auf 53,1 Punkte deutlich optimistischer aus. Weitere Einblicke gewährte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), welches zum ersten Mal in diesem Jahr die hiesigen Finanzexperten befragte. Die Konjunkturerwartungen konnten sich dabei minimal aufhellen. So legte der Index um 2,5 auf minus 15,0 Punkte zu. Auch das ifo-Geschäftsklima fiel in der jüngsten Erhebung von 101,0 auf 99,1 Punkte zurück. Verantwortlich für den starken Rückgang war ein Einbruch der Erwartungskomponente. Insgesamt lassen die Daten keine Euphorie bezüglich der Wachstumsperspektiven für Deutschland aufkommen. Ebenfalls im Fokus der Anleger standen die Sitzungen der europäischen und japanischen Notenbank. Erwartungsgemäß ließen die europäischen Währungshüter in der vergangenen Woche die Leitzinsen sowie die „forward guidance“ zur weiteren geldpolitischen Ausrichtung unverändert. Insgesamt äußerte sich EZB-Präsident Mario Draghi zuversichtlich, dass die aktuelle Verlangsamung der Konjunkturdynamik vor dem Hintergrund des robusten Arbeitsmarktes lediglich vorübergehend sei. Auch die Bank of Japan beschloss in ihrer letzten Sitzung erwartungsgemäß keine Änderung der geldpolitischen Rahmenbedingungen. Überraschend fiel hingegen die Anpassung der Prognose zur Teuerungsrate aus. Die Zielmarke der Notenbank wurde deutlich nach unten revidiert, weshalb die japanischen Währungshüter nach wie vor an der expansiven Geldpolitik festhalten dürften. Im Reich der Mitte verminderte sich das BIP-Wachstum im Schlussquartal 2018 leicht auf 6,4 Prozent. Das von der Regierung in Peking ausgegebene Wachstumsziel von jährlich durchschnittlich 6,5 Prozent wurde damit erreicht.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent gab im Vergleich zur Vorwoche nach und stand bei 61,47 USD je Barrel. Der US-Dollar notierte in der vergangenen Handelswoche mit einem Abschlag von 0,28 Prozent zum Euro. Auch der japanische Yen wertete mit 0,29 Prozent im Vergleich zum Euro ab.

Das größte Plus verzeichnete in der vergangenen Woche der japanische Aktienmarkt, gefolgt vom europäischen Markt. Einen Verlust mussten hingegen amerikanische Titel hinnehmen. Innerhalb Europas zeigte die Eurozone eine spürbare Outperformance. Die Emerging Markets outperformten im Vergleich zu den Industrienationen. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In Europa entwickelten sich die Sektoren IT, zyklischer Konsum und Industrie am besten. Schwäche zeigten dagegen die Bereiche Energie, Öl & Gas sowie Kommunikations-Dienstleistung. In den USA zeigten die Sektoren IT, Versorger und Finanzen eine Outperformance, während die Segmente Gesundheit, Basiskonsum und Energie zu den größten Verlierern gehörten. Sowohl in den USA als auch in Europa entwickelten sich die Nebenwerte überdurchschnittlich und „Growth“-Titel besser.

Im Rentenbereich setzte sich die positive Wertentwicklung zum dritten Mal in Folge fort. Überzeugen konnten dabei vor allem Euro-Staatsanleihen. Unternehmensanleihen mit IG-Rating, Hochzinsanleihen und Anleihen mit kurzer Duration lagen ebenfalls im Plus.

 

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