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Studie E-Autos frieren nicht, aber...

07.02.2019, 09:55  |  4622   |   |   

...verlieren laut jüngster Studie bis zu 41 Prozent ihrer Reichweite, wenn die Außentemperatur unter Minus 20 Grad Celsius fällt. Für dieses Ergebnis wurden das Tesla-Model S, BMW i3s, Chevrolet Bolt EV, Volkswagen e-Golf und Nissan Leaf Plus getestet.

In einigen Teilen der USA sind in den vergangenen Wochen die Temperaturen auf zweistellige Minusgrade gefallen. Und nun kommt die Überraschung für einige Umweltretter und E-Auto-Gläubiger: die bereits eher geringe Reichweite der Fahrzeuge ging nochmals erheblich zurück. 

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"Wir haben festgestellt, dass der Einfluss der Temperatur auf die EVs deutlich größer ist, als wir erwartet haben", sagte Greg Brannon, Direktor für Automobiltechnik bei AAA. Eine neue AAA-Studie stellt fest, dass, wenn das Thermometer auf Minus 20 Grad Celsius fällt, die Reichweite bei den fünf getesteten Modellen um durchschnittlich 41 Prozent sinkt.

Laut Brannon war der Rückgang bei der Reichweite unter allen fünf getesteten EV-Fahrzeugen ziemlich ähnlich: dem BMW i3s, dem Chevrolet Bolt EV, dem Nissan Leaf, dem Tesla Model S und dem Volkswagen e-Golf. "Es ist etwas, mit dem sich alle Autohersteller auseinandersetzen müssen, wenn sie auf einen weiteren EV-Einsatz drängen, denn es ist etwas, dass die Verbraucher überraschen könnte", sagte Brannon.

Es gibt Möglichkeiten, um die Auswirkungen von Kälte auf die Batterieleistung zu begrenzen. Dazu gehört u.a. die Aufbewahrung der Batterie in einer beheizten Garage. Auch sollte das Auto, wo immer es geparkt ist, an eine Ladestation angeschlossen sein - die Bordelektronik verhindert eine Überladung.

Quelle:

CNBC

 

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8 Kommentare

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Kommentare

Ein Freund von mir hat vor ein paar Jahren einen Käfer zum E Mobil umgebaut.
Seine Tochter fährt damit.

Aber nicht im Winter, wie er mir sagte.
Er ist gut situiert,
hat für jedes Wetter das richtige Auto,
auch für seine Tochter.
Sollen die E Mobil Fahrer doch bei kälte zu Fuß gehen im schnellen Schritt.
Das hält warm.
Wenn sich das Auto nicht mehr bewegt, dann muss sich der Fahrer bewegen.

Außerdem haben wir den Klimawandel, es wird nicht mehr kalt.
Ich kann dafür kein Mitleid mehr entwickeln,ich habe das vor über einem Jahr bereits geschrieben,es wird immer mehr Euer Land,eure Politik und Eure Ergebnisse! (Damit haben weder die Bürger,noch der gesunde Menschenverstand etwas zu tun!)

Doch,es kommt noch viel,viel besser!
Früher,hatten wir herkömmliche Saug-Diesel,die erfolgreich Millionen Kilometer liefen,sie waren extrem anspruchslos,heute haben wir standardmässig eine wesentlich kompliziertere Technik!

Ich habe schon sehr kalte Winter in Deutschland erlebt!
Wenn es einmal unter -30 C fällt,dann reicht der Frostschutz an den Tankstellen nicht,ich weis nicht,was wir dann machen (ggf.den nationalen Notstand ausrufen) früher durfte man in solchen Fällen einfach Benzin in den tank füllen (bis zu 50% für Verhältnisse,wie zb in Alaska) das lassen wir heute aber bitte sein,weil dann nämlich alles kaputt geht!

Bisherige Lösung: Es darf halt nicht kalt werden!^^
Man könnte auch zum Beheizen der Batterie die Batterie selbst nehmen.......
ach nee, geht ja auch nicht , da ist die ja schon leer wenn man einsteigt. LOL
Lauter Gehirnakrobaten in unserer Regierung unterwegs
"Deutschland verrecke" nimmt ganz neue Dimensionen an. Wie wird ein E-Auto eigentlich beheizt? Wie wäre es denn mit einem CO2 neutralen Holzofen? Ach nee, geht auch nicht, der Feinstaub.

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