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Mining: Die wichtigsten News der Woche auf einen Blick!

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
08.02.2019, 11:59  |  1055   |   |   

Rohstoffbrief.com fasst jeden Freitag die wichtigsten News aus der Welt des Mining und der Rohstoffe kompakt zusammen. Zu den Themen heute zählen Vale, der Silbermarkt, Nordgold, Palladium, Voestalpine und ArcelorMIttal, Goldplay Exploration, den Aktienmarkt im Januar und vieles mehr.

Silver Institute blickt optimistisch auf 2019

Das Silver Institute hat sich diese Woche zu den Markttrends 2019 geäußert. Nach einem schwierigen vergangenen Jahr sehe es für Silber nun besser aus. Wegen der Volatilität an den Aktienmärkten dürften Investoren nach alternativen Anlagemöglichkeiten suchen, so das Institut. Dies sollte die Investmentnachfrage nach Silber antreiben. Gefragt seien demnach Silbermünzen und ETPs. Bei Letzteren erwartet das Silver Institute für dieses Jahr Zuflüsse von 8 Mio. Unzen, womit fast die gesamten Abflüsse des vergangenen Jahres kompensiert würden. Das langsamere Vorgehen der US-Notenbank Federal Reserve spiele bei der besser erwarteten Silbernachfrage ebenfalls eine Rolle. Das Silver Institute geht davon aus, dass die Nachfrage 2019 generell auf mehreren Beinen steht. So soll die industrielle Nachfrage, die für etwa 60% der gesamten Nachfrage steht, leicht zulegen. Ein wichtiger Faktor sei dabei die Photovoltaikindustrie. Auch für die Schmucknachfrage erwartet das Silver Institute ein solides Jahr. Da die Silberminenproduktion fällt und das Angebot an Altsilber nur leicht zulegen soll, wird der globale Silbermarkt laut Einschätzung des Silver Institute in diesem Jahr ausgeglichen sein.

Dammbruch in Brasilien: Gab es eine Warnung?

Für das Vale-Management sieht es nach dem Dammbruch auf der Eisenerzmine Córrego do Feijão nicht gut aus. Die Umweltbehörde hat dem Unternehmen vorerst den Betrieb von Staudämmen untersagt. Nach dem Dammbruch hatte die brasilianische Polizei zwei Mitarbeiter des TÜV Süd verhaftet. Ein Bericht des Wall Street Journals und von TV Globo entlastet aber nun den Technischen Überwachungsverein. Demnach hatte der TÜV schon vor Monaten den Konzern vor defekten Abflüssen und Unregelmäßigkeiten bei den Wasserstandssensoren gewarnt. Die Abflüsse hätten nicht richtig funktioniert. Sollte der Bericht stimmen, dürfte es für das Vale-Management noch kritischer werden. Die Preise für Eisenerz haben unterdessen mit 86,65 Dollar je Tonne in dieser Woche ein Zweijahreshoch erreicht. Seit dem Dammbruch hat sich der Preis um rund ein Siebtel verteuert.

Nordgold will kräftig in Guinea investieren

Der in London gelistete Goldproduzent Nordgold hat gerade erst seine Betriebslizenz für die Lefa-Goldmine in Guinea um 15 Jahre verlängert bekommen. Nun kündigte das russische Unternehmen an, 360 Mio. Dollar in den Ausbau und die Entwicklung des dortigen Vorkommens zu investieren. Nordgold, die 2012 aus dem Severstal-Konzern abgespalten wurden, hatte die Mine im Jahr 2010 erworben. Derzeit arbeiten dort rund 1.200 Menschen, 2017 wurden hier 208.800 Unzen Gold gefördert, was etwa einem Sechstel der globalen Nordgold-Produktion entspricht. Neben Guinea ist der Konzern auch in Burkina Faso, Russland und Kasachstan aktiv. Die meisten Assets hatte man während der Weltfinanzkrise 2008/09 erworben.

 

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Stahlhersteller: 2019 könnte eine Herausforderung werden

Die Aussichten für die weltweite Konjunktur trüben sich kräftig ein. Darauf deuten auch die jüngst veröffentlichten Zahlen der Stahlkonzerne Voestalpine und ArcelorMittal hin. So sehen die Luxemburger nach einem Rekordjahr 2018 zwar ein moderates Wachstum, allerdings sei man sich der Risiken durch das makroökonomische Umfeld und der Überkapazitäten in der Branche bewusst, so Vorstandschef Lakshmi Mittal. Im Q4 hatte Arcelor bereits die schwache Nachfrage aus dem Automobilsektor zu spüren bekommen. Die österreichische Voestalpine hatte bereits im Januar eine Gewinnwarnung veröffentlicht, die allerdings zum Teil auf hausgemachte Probleme zurückzuführen ist. Zum anderen aber auch auf die schwache Autokonjunktur.

Aktienmärkte: Der beste Januar seit 1987!

Wie der Januar, so wird auch das restliche Jahr. So lautet jedenfalls eine alte Börsenweisheit. Dann dürfte 2019 ein Top-Jahrgang werden. Hinter uns liegt laut Pension Partners nämlich der beste Januar seit 1987 für die globalen Aktienmärkte. Von den größten 38 Börsen wurden nur in Indien (-1,9%) und in Nigeria (-5,5%) Verluste eingefahren – auf Dollarbasis! Allerdings wissen die älteren Börsianer unter uns, wie das Jahr 1987 endete.

Goldplay Exploration hat eine überzeugende, neue Ressourcenschätzung für sein San Marcial-Projekt in Mexiko vorgelegt. Die Kanadier konnten die Ressource um mehr als 50 Prozent auf 47 Mio. Unzen Silberäquivalent steigern (ausführlich hier). Für einen Explorer mit einem Börsenwert von rund 14 Mio. Dollar ist das ein großer Erfolg. Zumal sich 36 Mio. Unzen bereits in der höherwertigen Kategorie „indicated“ befinden. Wir halten den Explorer daher für äußerst aussichtsreich und bleiben dabei: Goldplay ist der Geheimtipp unter den Silberwerten 2019. Alle Anleger-Fragen zu den neusten Entwicklungen beantwortet Vorstandschef Marcio Fonseca am kommenden Mittwoch im Rahmen eines Live-Webinars. Hier können Sie sich dafür anmelden.

Goldpreis: Fed-Wende als Kurstreiber 2019

Die Federal Reserve hat seine Zinspolitik binnen weniger Tage völlig gedreht. Viele Experten wie beispielsweise die Finanzwoche rechnen damit, dass es im ersten Halbjahr keine Zinserhöhung geben werden. Auch wenn Gold kurzfristig „überkauft“ wirke, sprechen die hohe ETF-Zuflüsse und die chinesische Nachfrage für das Edelmetall, so der vom Vermögensverwalter Jens Ehrhardt herausgegebene Börsenbrief. Zudem könnte ein stärkerer Euro die Goldpreise antreiben. Ins gleiche Horn blasen auch die Berater von Metal Focus, die die neue Fed-Politik als positiv für den Goldpreis sehen. Hinzu kommt sicher, dass die Zentralbanken weiter Gold kaufen werden. Im Q4 2018 haben sie übrigens mit 195 Tonnen an Nettokäufen so viel von dem Edelmetall erworben wie seit einer Dekade nicht mehr (siehe Graphik).

Heraeus: Versorgungslücke bei Palladium

Der Hanauer Spezialitätenkonzern Heraus erwartet eine dauerhafte Angebotsverknappung bei Palladium. Laut der neuesten „Edelmetallprognose 2019“ der Hessen werde sich der Engpass auch in diesem Jahr bemerkbar machen. Heraeus rechnet für Palladium mit Preisen von 1.130 Dollar bis maximal 1.650 Dollar je Unze in diesem Jahr. Aktuell wird Palladium zu knapp 1.370 Dollar je Unze gehandelt.

Palladium

Lesetipp: Womit Airlines wirklich Geld verdienen!

Mit Air Germania hat sich die nächste deutsche Fluggesellschaft verabschiedet. Diesmal dürften viele Reisende auf ihren wertlosen Tickets sitzenbkleiben. Zudem droht vielen, ohnehin stark subventionierten Regional-Flughäfen ein Existenzkampf. Die Insolvenz zeigt, wie hart das Geschäft mit Reisenden inzwischen ist. Denn mit den Tickets selbst wird gar nicht so viel Geld verdient. Das Manager Magazin zeigt, womit Lufthansa, Ryanair und Co. Gewinne einfahren – wenn es denn welche gibt!

Wir wünschen Ihnen angenehme Tage und allzeit gute Börsengeschäfte!

Ihre Redaktion von Rohstoffbrief.com! 

 

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Bilder/Graphiken: TK News Services UG (haftungsbeschränkt), US Global Investors, Charlie Bilello/Pension Partners

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