Die Geldanlagen der Deutschen!

Gastautor: Markus Miller
09.02.2019, 00:50  |  1961   |   |   

Knapp jeder zehnte Deutsche (9 Prozent) denkt sich offensichtlich „nur Bares ist Wahres“ und hortet das Ersparte sinnbildlich unter dem Kopfkissen. Jeder Dritte parkt sein Geld auf Tagesgeldkonten (31 Prozent), und immerhin 24 Prozent der Deutschen halten trotz Mini-Zinsen weiterhin am Sparbuch fest. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von YouGov im Auftrag von Fidelity International. Nachfolgend die Ergebnisse auf einen Blick:

Ranking: Die Geldanlagen der Deutschen:

1. Tagesgeldkonto (31%)

2. Sparbuch (24%)

3. Immobilien (19%)

4. Fonds (17%)

5. Aktien (16%)

6. Bargeld (9%)

7. ETFs (börsengehandelte Indexfonds) (9%)

Die Bayern: nicht nur Deutscher Meister im Fußball sondern auch bei Aktien

Dagegen bevorzugen nur 16 Prozent der Befragten Aktien als Geldanlage und 17 Prozent Fonds. Bundesweite Spitzenreiter beim Aktienbesitz sind die Bayern (20 Prozent). Männer (23 Prozent) legen weitaus häufiger in Aktien an als Frauen (9 Prozent). Fidelity Investments kommt als große Kapitalanlagegesellschaft folgerichtig und verständlicherweise zu Schlussfolgerung, dass mit Mythen rund um Aktien und Fonds aufgeräumt werden muss.

Wertpapiere seien keine Geldanlage nur für Reiche, sondern für jedermann. Mit einem Sparplan investieren Anleger beispielsweise regelmäßig kleinere Beträge in einen Fonds und sorgen so auch ohne Startkapital für die eigene Zukunft vor. Das ginge schon ab 25 Euro im Monat. Ja das ist alles richtig, die Frage ist nur ob man dafür einen Investmentfonds nehmen sollte, oder nicht besser einen börsengehandelten Indexfonds, also einen kostengünstigen ETF.

Weiter ist in der Studie zu lesen, dass zwar 27 Prozent der Deutschen angeben, Finanzangelegenheiten komplex und herausfordernd zu finden, doch immerhin jeder fünfte Befragte (19 Prozent) findet Finanzthemen spannend. Hier Kommt Fidelity zur Schlussfolgerung, dass an dieser Stelle angesetzt werden muss und mehr Begeisterung für Wertpapiere geschaffen werden sollte. Helfen können beispielsweise Angebote wie eine digitale Vermögensverwaltung. Damit lässt sich das Ersparte in wenigen Schritten anlegen – ganz einfach und leicht verständlich. Ja diese Einschätzung teile ich auch. Deswegen steht auch ROBO-X kurz vor der Tür!

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