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Wie kann die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Afrika gestärkt werden? / GTAI informiert über Marktchancen auf dem German-African Business Summit

Nachrichtenagentur: news aktuell
09.02.2019, 11:05  |  666   |   |   
Berlin/Accra (GTAI) (ots) - Rund 500 Vertreter von Unternehmen,
Verbänden, aus Wirtschaft und Politik treffen sich vom 11. bis 13.
Februar 2019 in der ghanaischen Hauptstadt Accra auf dem
German-African Business Summit (GABS). Die von der Subsahara-Afrika
Initiative (SAFRI) der deutschen Wirtschaft organisierte Konferenz
wird mit zahlreichen Diskussionsrunden und Workshops einen guten
Einblick in die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland
und afrikanischen Ländern geben. Im Rahmen eines Workshops wird
Germany Trade & Invest (GTAI) die Konferenzteilnehmer über
aussichtsreiche Wachstumsmärkte in Afrika informieren.

"Afrika bietet deutschen Unternehmen als Wirtschaftspartner trotz
mancher Herausforderungen neue Perspektiven. Hohes
Bevölkerungswachstum, eine neu entstehende Mittelschicht, große
Potenziale beim Auf- und Ausbau der Infrastruktur im Verkehrs- und
Energiesektor. Bei der großen Zahl an Ländern ist eine differenzierte
Betrachtung jedoch unabdingbar. Hier können die Informationen unserer
Afrika-Experten sehr hilfreich sein", sagt Dr. Jürgen Friedrich,
Geschäftsführer der GTAI. "Neben unseren umfassenden
Informationsangeboten können deutsche Unternehmen durch vielfältige
Angebote unserer Partner wie dem Kammernetzwerk, den Verbänden oder
dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft unterstützt werden."

Doch welche Märkte kommen aktuell infrage? "Nigeria ist allein
durch seine Größe der wichtigste Markt in Westafrika", sagt Carsten
Ehlers, Korrespondent für Westafrika bei der GTAI in Ghana. "Wer sich
auf das Land einlässt, kann hier gute Geschäfte machen." Über die
Hälfte der Bevölkerung Westafrikas lebt in Nigeria, fast zwei Drittel
der Wirtschaftskraft der Region entfallen auf die größte
Volkswirtschaft des Kontinents. Auch Ghana punktet laut Ehlers mit
größerer wirtschaftlicher Offenheit und etablierten demokratischen
Strukturen.

Blick man nach Ostafrika, scheint sich vor allem Äthiopien positiv
entwickelt zu haben: "Das Land ist eines der wenigen in Afrika mit
der reellen Chance, eine eigene Industrie aufzubauen", sagt Martin
Böll, GTAI-Korrespondent in Nairobi. "Ein deutsches Unternehmen wird
aber kaum in die Billigproduktion von Textilien investieren. Denkbar
ist hier dagegen die Lieferung von Textilmaschinen, sollte die
Branche in der Zukunft expandieren."

Wichtigster Handelspartner für Deutschland in Afrika wird aber
auch in den kommenden Jahren mit großem Abstand Südafrika sein.
"Aufgrund der großen Anstrengungen bei der Korruptionsbekämpfung
könnte Südafrika wieder einen Entwicklungspfad mit höherem Wachstum
einschlagen. Die industrielle Basis, die es so in anderen Ländern der
Region nicht gibt, schafft eine Vielzahl von Liefer- und
Investitionsmöglichkeiten", fasst Fausi Najjar von der GTAI in
Südafrika zusammen. Damit bleibt es als Ausgangspunkt für die
Bearbeitung der Subregion weiterhin attraktiv.

Weiterführende Informationen zu Afrika unter: www.gtai.de/afrika
und www.africa-business-guide.de

Informationen zum GABS: www.german-african-business-summit.com

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die
Gesellschaft informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte,
wirbt für den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland und
begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

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Pressekontakt:
Esad Fazlic
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esad.fazlic@gtai.com

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