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Sprengkraft durch EuGH-Vorlage Immobilienkredite im Wert von 1,18 Billionen Euro angreifbar - Seite 2

Nachrichtenagentur: news aktuell
11.02.2019, 10:10  |  514   |   |   

die jetzt niedrigen Zinsen umschulden bzw. zu den aktuellen
Konditionen verlängern wollen, sind nun ebenfalls in einer deutlich
besseren Verhandlungsposition. Der Hypothekenzins für ein 10-jähriges
Baudarlehen lag Anfang Februar 2019 bundesweit in der Spitze bei
einem Zinssatz von 0,70% p.A.

Warum ist diese EuGH-Vorlage für die Banken so brisant?

Nun könnte man meinen, dass die Banken in Ruhe eine Entscheidung
des EuGH abwarten könnten. Schließlich ist mit einer Entscheidung
erst in ein paar Jahren zu rechnen. Unsere Experten sind sich jedoch
aufgrund verschiedener Entscheidungen des EuGH zum "Gebot der
Klarheit und Prägnanz" sicher, dass die Richter zugunsten der
Verbraucher entscheiden werden. Das bedeutet, dass mit einer
Entscheidung des EuGH den Banken gar kein Anspruch mehr zusteht.
Daher werden Banken lieber jetzt in den Dialog mit ihren Kunden
eintreten und so noch einen Teil des Geschäftes retten als später gar
nichts mehr zu verdienen. Zumal die Rückstellungen, die Banken für
solche Risiken einkalkulieren müssen, immens sind und auf die
Bilanzen drücken.

Woher kommen die 1,18 Billionen Euro?

Die Bundesbank hat in ihrer Statistik allein für die
Immobilienkredite, die in dem Zeitraum zwischen dem 11.06.2010 und
20.03.2016 fallen, ein Volumen von 1,18 Billionen Euro ausgewiesen.
Nicht hinzugerechnet sind alle anderen Verbraucherkredite, die Banken
weit über diesen Zeitraum hinaus vergeben haben. Auch bei diesen
Kreditverträgen wird diese Klausel zur Widerrufsinformation
verwendet. Daher sind unserer Ansicht nach weit mehr Verträge
widerrufbar.

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