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Krypto-Börsen und ICOs Kaspersky: Cyber-Gangster rüsten auf

12.02.2019, 15:30  |  1084   |   |   

Die renommierte, russische Sicherheitssoftware-Schmiede Kaspersky registriert immer mehr Hackerangriffe auf Plattformen mit Digitalwährungen. Besonders ICOs scheinen anfällig zu sein.

"Da die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen immer ausgereifter werden, sind solche Börsen und ICOs immer häufiger leichte Ziele, um erhebliche Geldsummen zu stehlen", zitierten "Reuters"-Journalisten den Kaspersky-Manager Vitaly Mzokov.

Laut einer Umfrage von Kaspersky verwenden 13 Prozent der Internetuser Kryptowährungen zum Bezahlen im Internet. "Besitzer virtueller Zahlungsmittel laufen Gefahr, ihre häufig unzureichend geschützten Ersparnisse zu verlieren", so Mzokov.

Für Cyber-Gangster seien ICOs (Initial Coin Offerings) eine besonders leichte Beute. Den Gründern fehle oft die Erfahrung, wenn es darum geht, Cyberangriffe abzuwehren.

Die Gefahrenabwehr der Sicherheitsmanager von Krypto-Plattformen steckt anscheinend noch in den Kinderschuhen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 von Tyler Moore, Professor für Cyber-Sicherheit an der Universität von Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma, seien seit der Erfindung von Bitcoin in 2009 ein Drittel aller Krypto-Plattformen gehackt worden. Ein Beispiel dafür ist der Hack gegen die ehemals weltgrößte Bitcoin-Börse Mt.Gox. Anfang 2014 wurden hier rund 650.000 Bitcoin geraubt.

Quelle:

Reuters


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