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Mining: Die wichtigsten News der Woche auf einen Blick!

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
15.02.2019, 14:38  |  1289   |   |   

Rohstoffbrief.com fasst jeden Freitag die wichtigsten News aus der Welt des Mining und der Rohstoffe kompakt zusammen. Zu den Themen heute zählen Chinas Goldreserven, Yamana Gold, Teck Resources, Kinross Gold, Palladium, Newcrest Mining, Roxgold, Südafrikas Bergbauindustrie, Hochschildt Mining, AngloGold Ashanti und vieles mehr.

China erhöht erneut die Goldreserven

Offenbar hat die People Bank of China wieder Gefallen am gelben Metall gefunden. Die Zentralbank erhöhte im Januar den zweiten Monat in Folge ihre Goldreserven. Laut der South China Morning Post stiegen diese von 59,56 Mio. Unzen Ende Dezember auf nunmehr 59,94 Mio. Unzen. Die Chinesen hatten 2018 bereits ihre Dollarreserven leicht reduziert. Ob sich aus den aktuellen Entwicklungen auf einen Politikwechsel hinsichtlich der Devisenreserven schließen lässt, ist aber offen.

AngolGold: Obuasi-Mine soll noch 2019 erstes Gold fördern

AngloGold Ashanti hat die ersten Sprengarbeiten auf der Obuasi-Mine in Ghana erfolgreich durchgeführt. Nachdem die Mine im Jahr 2014 wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen wurde, hatte AngloGold ein umfassendes Redesign durchgeführt. Nun rechnet der drittgrößte Goldproduzent der Welt damit, dass man zum Jahresende hin den ersten Goldbarren auf Obuasi gießt. Laut Unternehmensangaben liegen die Reserven dort bei 5,8 Mio. Unzen Gold. Mit der Wiederaufnahme des Betriebs sollen die Kosten unter dem aktuellen Durchschnitt des südafrikanischen Konzerns liegen. In den ersten zehn Jahren rechnet AngloGold mit einer jährlichen Förderung von 350.000 bis 450.000 Unzen Gold.

Yamana Gold: Anleger greifen zu

Viel Rückenwind für die Aktie von Yamana Gold lieferten die 2018er-Zahlen. Der kanadische Goldproduzent meldete eine Förderung von 1,04 Mio. Unzen Goldäquivalent. Damit wurde die bereits im Oktober angehobene Guidance übertroffen. Bis 2021 will Yamana die Produktion auf 1,1 Mio. Unzen steigern. Bei den Kosten hat man ebenfalls gute Werte abgeliefert. So lagen die AISC inklusive Beiprodukte (Silber, Kupfer) bei sehr soliden 656 Dollar je Unze.

Teck: Zahlen leiden unter niedrigen Metallpreisen

Teck Resources hat die Erwartungen für das Q4 2018 knapp verfehlt. Kanadas größter, diversifizierter Bergbaukonzern litt zwischen Oktober und Dezember unter niedrigen Metallpreisen und Verlusten im Ölgeschäft. So rutschte die Ölsandförderung in Fort Hills im Q4 in den roten Bereich. Teck hatte zudem schon davor gewarnt, dass sich die niedrigen Preise für Kupfer, Zink und andere Industriemetalle negativ bemerkbar machen werden. Das Jahr 2018 wird dennoch als Rekordjahr in die Geschichte des Konzerns mit Sitz in Vancouver eingehen. Mit 12,6 Mrd. CAD wurde eine neue Bestmarke beim Umsatz erzielt, der Gewinn je Aktie lag mit 5,41 CAD um rund ein Viertel über dem Vorjahreswert. Im Dezember hat zudem der Aufsichtsrat den Ausbau des Quebrada Blanca Phase 2-Projekts genehmigt. Die Förderung soll hier im zweiten Halbjahr 2021 aufgenommen werden. Auffällig ist die hohe Netto-Cashposition von 1,3 Mrd. CAD. Zudem verfügt Teck über 4 Mrd. CAD an Kreditlinien. Für mögliche Übernahme ist man also gut gerüstet.

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Nevada Copper: Minenbau voll im Plan

Das Management von Nevada Copper rechnet fest damit, dass man im vierten Quartal in Produktion gehen wird. Das sagte CEO Matt Gili jüngst vor Investoren in Vancouver. Die Arbeiten auf dem Pumpkin Hollow-Projekt in Nevada verliefen nach Plan, dies gelte auch fürs Budget. Die Aktie des werdenden Kupferproduzenten gab zuletzt nach und rutschte vom Jahreshoch ab. Auf dem aktuellen Niveau ist das Papier günstig bewertet, wenn Nevada Copper wie geplant in Produktion gehen sollte. Mehr hierzu lesen Sie hier.

Australien: Regenfälle stoppen Zinkexporte

Die Zinkexporte aus Australien könnten kurzfristig dramatisch sinken, wie einige Analysten prophezeien. Nach den heftigen Regenfällen in Queensland ist die Bahnstrecke zum Hafen von Townsville vorerst nicht nutzbar. Queensland Rail wollte auch keine Angaben dazu machen, wann der Transport von Erz wieder aufgenommen wird. Zudem hängt seit dem 31. Januar ein Güterzug mit 80 Waggons mit Zink und Kupfer fest. Wie stark der Regen die Bahnverbindungen getroffen hat, zeigt dieses Video von Queensland Rail.

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