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Ferienimmobilien Ferienimmobilien als Kapitalanlage: Wo sich ein Investment besonders lohnt

19.02.2019, 09:00  |  709   |   |   

Von Sebastian Fischer, Vorstand der PRIMUS Immobilien AG

Die deutsche Ostseeregion ist bei Urlaubern mittlerweile beliebter als die Alpen. Da die Übernachtungsnachfrage in Meer-Lage zunimmt, lohnt sich ein Immobilieninvestment besonders. Neben der klassischen Ferienwohnung bietet sich der Kauf eines Hotel-Apartments im gehobenen Segment an. Die Gäste können den Mix aus Wellnessangeboten und einem angenehmen Ambiente genießen, Kapitalanleger vor allem lukrative Renditen.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Dieses Sprichwort löste vor allem unter Familien in der Vergangenheit eine Grundsatzdiskussion aus, wenn es um das Urlaubsziel ging. Mittlerweile scheint das geklärt zu sein. Es reisen mehr Menschen aus Deutschland in die Alpen anstatt in die Pyrenäen und mehr an die deutsche Küste als an die Riviera. Neue Zahlen belegen diesen Trend. Mecklenburg-Vorpommern konnte im ersten Halbjahr 2018 mit knapp zwölf Millionen Übernachtungen erneut einen Besucherrekord vermelden. Allein an die Ostseeküste strömten acht Prozent mehr Urlauber als im Vorjahreszeitraum.1 Der besonders lange und warme Sommer bescherte zudem neue Besucherrekorde. Gleichzeitig vergrößert sich das Angebot für die Nutzer. Neben kleineren Ferienwohnungen und Garni-Hotels erfreuen sich vor allem luxuriös ausgestattete Suiten-Hotels zunehmender Beliebtheit. Denn für viele Erholungssuchende gehören heutzutage im Urlaub Annehmlichkeiten wie ein Spa-Bereich, eine Sauna oder eine gemütliche Hotelbar am Abend dazu. Angebote, die einer Apartment-Anlage ganzjährig Attraktivität verschaffen und somit für eine stabile Auslastung sorgen.

Dieser in Deutschland neue Trend eröffnet gerade Kapitalanlegern gute Chancen. Neben dem Geschäft der klassischen Ferienvermietung entstehen zum Beispiel auf Usedom in Höhe der Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck so genannte Suiten-Hotels. Besonders beliebt sind sie dann, wenn sie in erster Meeresreihe stehen. Bisher wurden solche Hotelanlagen fast immer ausschließlich von einem Betreiber finanziert und geführt. Nun aber gibt es die Möglichkeit, sich an einer werthaltigen Hotelimmobilie zu beteiligen, zusätzlich vom Gewinn des Hotelbetreibers zu profitieren und darüber hinaus das Hotel als Urlaubsdestination nutzen zu können.

Das Modell bietet mehrere Vorteile:

  • Der Anleger kauft ein Apartment im Suiten-Hotel, welches fest an die Betreibergesellschaft vermietet ist. Damit profitiert er doppelt. Denn während des laufenden Betriebs erhält er eine erste überdurchschnittliche Rendite, die bereits höher liegt als bei einer üblichen Wohnungsvermietung in der Großstadt. Gleichzeitig ist der Anleger am Gewinn der Hotelbetreibergesellschaft beteiligt, von der dann im Erfolgsfall eine weitere Ausschüttung ausgeht.
     
  • Je nach Art des Hotels erhält er im Gegenzug einen Rabatt bis zu dreißig Prozent für Übernachtungen in diesem Hotel. Dort kann er mehrere Wochen im Jahr seine Ferien verbringen. Die Vermietung seines persönlich erworbenen Apartments läuft gleichzeitig weiter. Der Kleinanleger investiert dabei einmalig und muss sich anschließend nicht um die Vermietung kümmern. Ein weiterer Vorteil gegenüber einer privaten Ferienwohnung.
     

Auch ist er nicht für den Zustand des Hotel-Apartments verantwortlich. Darum kümmert sich der Betreiber. Worauf der Anleger vor seiner Investition achten sollte, ist vor allem die entsprechende Lage. Ideal ist stets eine Hotelimmobilie in Strandlage. Wichtig bleibt ebenfalls eine gute Erreichbarkeit des Standorts. Von Hamburg oder Berlin aus ist man relativ schnell an der Ostsee. Fast zehn Millionen Menschen wohnen beispielsweise im Umkreis von vier Fahrstunden von Usedom - ein großes Potenzial an Touristen, was den Ostseeraum langfristig attraktiv macht und gute Wertsteigerungen in Aussicht stellt.

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