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Weizen fällt unter 5 Dollar, Export bleibt schwach

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Nachrichtenquelle: Shareribs
20.02.2019, 11:30  |  424   |   
Chicago 20.02.2019 - Weizen rutschte nach dem verlängerten Wochenende am Chicago Board of Trade deutlich ab. Auch die Sojabohnen haben sich verbilligt und notieren bei nur noch 9,00 USD.

Im elektronischen Handel kann sich März-Mais um 3,5 Cents auf 3,7325 USD/Scheffel verbessern. Am Dienstag rutschte Mais um mehr als fünf Cents ab und kostete damit so wenig, wie zuletzt Ende November. Die Notierungen folgten den schwachen Vorgaben von Weizen. Die Exportinspektionen für die Woche bis zum 19. Februar zeigten zur Auslieferung vorbereitere Orders im Umfang von 941.811 Tonnen. Damit lagen die Lieferungen nahezu auf Vorjahresniveau und deutlich über dem Vorwochenniveau. Im bisherigen Verlauf des Handelsjahres wurden 24,17 Mio. Tonnen ausgeliefert, vor einem Jahr waren es 16,68 Mio. Tonnen.

März-Weizen erholt sich um 3,25 Cents auf 4,93 USD/Scheffel. Der Kontrakt rutschte am Dienstag unter die Marke von 4,90 USD und notierte auf dem geringsten Niveau seit mehr als einem Jahr. Die schwächelnde Exportnachfrage belastet die Notierungen weiterhin. Die Eine Order über 200.000 Tonnen aus Syrien ging an Lieferanten aus der Schwarzmeer-Region. Die Exportinspektionen zeigten Lieferungen im Umfang von lediglich 357.131 Tonnen, nach 562.706 Tonnen in der Vorwoche. Auf Sicht des Handelsjahres, dass am 1. Juni 2018 begann, wurden 15,747 Mio. Tonnen ausgeliefert, im Vorjahr waren es 17,568 Mio. Tonnen.

Die März-Sojabohnen verlieren 0,75 Cents auf 9,00 USD/Scheffel. Die Exportinspektionen der Sojabohnen wiesen 1,031 Mio. Tonnen aus, die zur Lieferung vorbereitet wurden. Die Exportgeschwindigkeit liegt deutlich unter jenem des Handelsjahres 17/18. Bislang wurden 23,664 Mio. Tonnen Sojabohnen ausgeliefert, vor einem Jahr waren es 37,0 Mio. Tonnen. Der März-Kontrakte rutschte am Dienstag auf ein Vier-Wochentief, belastet von den wachsenden Sorgen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Aussichten für den Export. So stellt sich zunehmend die Frage, ob die erwartete Wiederaufnahme der chinesischen Orders auch tatsächlich kommt.



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