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Breaking News BaFin rechtfertigt sich für Wirecard-Blockade

20.02.2019, 13:19  |  10050   |   |   

Die BaFin verhängte am 18.2.2019 ein Leerverkaufsverbot für Wirecard-Aktien. Dies kam bei Hedgefonds-Managern nicht gut an. Nun gab die BaFin der "ZEIT" ein Statement ab.

"Das ist keine Parteinahme seitens der Bafin", sagte eine Sprecherin gegenüber der "ZEIT". Und weiter: "Wir schützen hier nicht ein einzelnes Unternehmen, sondern das Vertrauen in einen funktionsfähigen Markt". Laut der Sprecherin ist die BaFin im Wirecard-Fall noch bei den Ermittlungsarbeiten - "ob es Marktmanipulation in den Wertpapieren der Wirecard gab".

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Wie die "ZEIT" schreibt, will die BaFin ihr "Vorgehen ausdrücklich nicht als Misstrauensvotum gegenüber der Wirtschaftszeitung Financial Times verstanden wissen". Über die Wirkung der FT-Berichte heißt es: "Es wurden Nachrichten, deren Wahrheitsgehalt nicht geklärt ist, in den Wert der Aktie eingepreist, als seien sie wahr". Und weiter: "Wir haben die Gefahr gesehen, dass die Preisbildung nicht mehr angemessen funktionieren könnte". 

Als weiteres Argument der BaFin für die ergriffene Maßnahme heißt es, dass man mehr Leerverkäufe registriert hätte, als öffentlich bekannt sei.

Quelle: Zeit, Vorabmeldung Nr. 09 vom 20.02.2019.

 

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