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"Spiegel" Tempolimit könnte 140 Tote pro Jahr verhindern

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
23.02.2019, 08:00  |  1115   |   |   
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen könnte laut Berechnungen des "Spiegel" jährlich womöglich rund 140 Unfalltote verhindern. Das Magazin hatte eine eigene Datenauswertung durchgeführt und das Unfallgeschehen auf Autobahnabschnitten mit und ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen verglichen. Während die Anzahl der Unfälle in beiden Bereichen recht nahe beieinanderliegt, verlaufen Unfälle in Abschnitten ohne Beschränkung aber oft deutlich schwerer.

Die Zahl der tödlichen Unfälle je gefahrenem Kilometer liegt hier um rund 75 Prozent höher als in Bereichen mit Tempolimit. Fundierte wissenschaftliche Studien zu den Auswirkungen von Tempolimits zwischen 100 und 130 Stundenkilometer auf die Verkehrssicherheit liegen bislang kaum vor. Als Grundlage der Auswertung dienten daher offizielle Daten der polizeilich registrierten Unfälle, das Autobahnstraßennetz sowie Verkehrszählungen. Der Verkehrsexperte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, beurteile das Vorgehen des "Spiegels" bei der Auswertung als "plausibel und methodisch sauber", so der "Spiegel".
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Könnte, hätte, würde, sollte....solche Statistiken sind, um es auf gut deutsch auszudrücken, der reinste Bullshit. Ich hab mir vor einiger Zeit mal 2 dieser öffentlich zugänglichen sogennanten "Statistiken" angeschaut. Und es ist deutlich zu erkennen, dass in diesen Statistiken alle! Unfälle einfließen, die auf unbeschränkten Abschnitten geschehen sind. Soll heißen, auch liegengebliebene Fahrzeuge, die durch falsche Absicherung einen Unfall verursacht haben, sowie Lkws, die ohnehin max. 100 kmh fahren dürfen. Hierbei liegt schon der Fehler solcher Statistiken. Diese Unfälle müssten aus der Statistik herausgerechnet werden, da diese rein gar nichts mit Unfällen durch zu hohe Geschwindigkeit zu tun haben. Und schon würde sich diese Reduzierung von Unfällen oder Toten relativieren.
Versteht mich nicht falsch, bin immer noch der Meinung, dass jeder Tote einer zu viel ist, aber wenn man solche Zahlen herausbringt, dann sollten sie auch richtig und fundiert sein, auf deren Grundlage man dann vernünftig diskutieren kann.

Ferner sollte man statt Tempolimits über strengere Regeln für Autofahrer diskutieren. Jeder der schon mal auf solchen Streckenabschnitten gefahren ist, hat schon festgestellt, wie teilweise ignorant oder gar grob fahrlässig einige Menschen fahren, im Sinne von mit 80kmh auf der linken Spur fahren oder nicht in den Seitenspiegel gucken, wenn man zum überholen ansetzt. So passieren Unfälle! Es ist nicht die hohe Geschwindigkeit, sondern die Unfähigkeit bzw. Unerfahrenheit einiger Fahrer sich richtig im Straßenverkehr zu verhalten.
Also erstmal darüber nachdenken bevor man über solche drastischen Schritte nachdenkt!
Die unveränderbaren, physikalischen Gesetze. Je schneller ein Fahrzeug fährt, desto länger ist sein Bremsweg und desto höher ist die Energie, die bei einem Aufprall umgewandelt werden muss. Und die Autos sind heute stärker motorisiert als vor 20 oder 30 Jahren.
Der "Spiegel" war einmal eine gute Informationsquelle. Aber das waren Zeiten als SPD-Politiker noch vor der Gefahr durch muselmanische Einwanderung gewarnt haben.
Oh je schon wieder so eine vermeintliche Studie. Allein bei den derzeit wissenschaftlichen Studien über Feinstaub und Stickoxyd kommt jeder "Wissenschaftler" zu einem anderen Ergebnis. Beim Tempolimit das gleiche Prozedera. Also eine reine Glaubensfrage. Da kommt dann so langsam die Bibel mit ins Spiel. Von den ernannten Wissenschaftlern verpöhnt, aber vielleicht mit mehr Wahrheitspotential.
Ach ja Grimms Märchen sind häufig Tatsachenberichte im Vergleich zu den selbsternannten Profis.

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